Baum, Platz 9 und das Rubbellos

Der FC Augsburg wird diese Bundesliga-Saison im Mitteldrittel der Tabelle beenden, zwischen Rang sieben und zwölf. Vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach verrät Trainer Manuel Baum das nächste Ziel.

FCA vor Gladbach

Borussia Mönchengladbach gehört zumindest in der heimischen WWK-Arena zu den Lieblingsgegnern des FC Augsburg, der gegen den kommenden Gegner nur eines von 14 Heimspielen verloren und dabei 27 Punkte geholt hat. Allerdings: Das 0:4 in der Hinrunde Anfang Januar markierte den Tiefpunkt unter Interimstrainer Manuel Baum. Das Gute: seitdem ging es meist bergauf, gegen die Borussia vom Niederrhein könnte der FCA theoretisch Platz neu perfekt machen und nach zehn Jahren erstmals wieder eine Saison in der oberen Tabellenhälfte abschließen.

„Unser Fokus bleibt auf Platz 9. Diesen zu halten, wird schwierig genug“, sagte Baum am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz mit Blick auf den Gegner, der zuletzt Borussia Dortmund besiegte aber auch auf Mainz auf Rang zehn, das sich zuletzt ebenfalls in guter Form zeigte. Wenn Platz neun abgesichert sei, so Baum, wolle vor dem Saisonfinale bei Union Berlin wie bei einem Rubbellos kratzen und schauen, was herauskomme. Im FCA-Fall: Welcher Platz ist noch möglich?

Die zwei verbleibenden Aufgaben kann Baum durchaus optimistisch angehen, seine Mannschaft ist seit fünf Spieltagen ungeschlagen, holte zwei Siege und drei Remis. Am Mittwochabend wurde er zudem privat Augenzeuge des späten 1:1 von Bayern München gegen Paris St. Germain. Das tat Paris nicht weh, half Bayern nicht, bedeutet aber, dass der FCA als einziges Team in dieser Saison in der Allianz-Arena gewonnen hat, 2:1 im Januar.

Sechs Fragezeichen beim Personal

„Ich habe es genossen, mal auf einem Bratwurst-Bier-Platz zu sitzen“, sagte Baum, der seinen Sohn zum Geburtstag mit Tickets überrascht hatte. Überraschen will er auch Mönchengladbach, weshalb der Trainer keine konkreten Auskünfte zum Personal gab. Definitive Ausfälle seien noch nicht zu beklagen, bei sechs Spielern bestünden aber Fragezeichen ob ihrer Einsatzfähigkeit.

Zudem umschiffte Baum jede Frage zu seiner Zukunft. Bleibt er über die Saison hinaus Cheftrainer der Profis oder kehrt er in sein Amt als Leiter Entwicklung und Fußballinnovation zurück? Baum verwies auf die anstehenden Gespräche mit Geschäftsführer Michael Ströll und Sportdirektor Benni Weber, die in der Woche nach Saisonende stattfinden sollen.

Sicher sind vier Abgänge, die alle am Samstag offiziell verabschiedet werden. Neben Elvis Rexhbecaj (Wolfsburg) und Ersatztorwart Daniel Klein geht auch Torwarttrainer Marco Langner. Zudem läuft der Vertrag von Ex-Geschäftsführer Stefan Reuter aus, der damit auch kein Berater des Klubs mehr sein wird.

 

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