Vor direktem Duell: Hoffenheim hat Bremens Stage im Visier

Mit zwei Siegen will die TSG auch ihren Punkterekord in der Bundesliga knacken und sich die Chance auf die Königsklasse erhalten. Derweil reist Gegner Werder Bremen mit einem Hoffenheimer Kandidaten an.

Warum der Däne zur TSG passen würde

Am Donnerstagabend endeten auch im Kraichgau die Hochrechnungen auf einen fünften Champions-League-Platz für die Bundesliga. Für die TSG macht das den späten Ausgleich vor Wochenfrist gegen den VfB (3:3) noch schmerzhafter, denn nun hat es die TSG endgültig nicht mehr in der eigenen Hand und muss auf Ausrutscher der Konkurrenten aus Stuttgart und Leverkusen hoffen, die am Samstag direkt aufeinandertreffen.

„Das ist nicht in dem Bereich, den wir beeinflussen können. Was wir beeinflussen können, ist, morgen und auch eine Woche später noch mal richtig gute Leistungen zu bringen“, betont Trainer Christian Ilzer, „dann wird man sehen, wofür wir am Ende belohnt werden. Am Ende bekommst du das Resultat, das du dir über eine gesamte Saison verdient hast.“

„Stuttgart und Leverkusen haben den Druck, wir haben die Chance.“ (Christian Ilzer)

Das ist mit der Teilnahme an der Europa League schon deutlich mehr als erwartbar war. „Wir haben schon sehr, sehr viel gewonnen in dieser Saison, es geht nach Europa, es geht international“, betont Ilzer, doch auch die Champions League hat der Österreicher längst noch nicht abgehakt, „wir streben nach dem Maximum, und wir haben die Chance auch noch die Königsklasse zu gewinnen. Und ich glaube, die anderen beiden Teams Leverkusen und Stuttgart haben den Druck, wir haben die Chance.“

TSG will ihren Punkterekord knacken

Dazu muss die TSG im letzten Heimspiel der Saison am Samstagnachmittag gegen Werder (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) auch ihre Hausaufgaben erledigen. Zumal die Kraichgauer nach ihrem neuen Siegrekord nun auch noch den Punkterekord (62 Zähler) knacken und diese Spielzeit zur erfolgreichsten der Vereinshistorie machen wollen.

Doch Werder Bremen muss noch um den Klassenerhalt bangen, und gerade gegen Gegner dieses Kalibers tat sich Hoffenheim zuweilen schon enorm schwer und ließ wertvolle Zähler liegen. „Eine sehr, sehr starke Kontermannschaft, die eine kluges Positionsspiel hat und eines der zweikampfstärksten Teams ist“, mahnt Ilzer, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Stage passt in das Profil des scheidenden Prömel

Zudem verfügen die Gäste mit Jens Stage über einen Mittelfeldspieler, der auch das Hoffenheimer Interesse geweckt hat. Der Däne ist zweikampfstark und torgefährlich, kennt die Bundesliga bereits seit vier Jahren, bringt mit seinen 29 Jahren auch eine gehörige Portion Erfahrung als auch Führungsqualitäten mit. Deshalb ist der noch bis 2028 an Werder gebundene Stage ein Kandidat, um die Lücke zu schließen, die Grischa Prömel hinterlassen wird.

Gerade gegen die TSG hinterlegte Stage seine Qualitäten und erzielte vier Tore in sechs Spielen gegen Hoffenheim. Und mit aktuell zehn Saisontoren hat der großgewachsene Däne (1,87 m) bislang doppelt so viele Treffer verbucht wie jeder andere Werder-Spieler. „Es ist einfach unser Job, die eigene Liga im Auge zu haben, interessante Spieler näher zu beäugen. Und das machen wir“, antwortete Ilzer auf Nachfrage vage wie diplomatisch, „es gibt kaum eine Mannschaft in der deutschen Bundesliga, die nicht den einen oder anderen interessanten Spieler hat, auch Werder Bremen, wenn uns der eine oder andere Spieler verlässt.“

Das werden neben Prömel auch Kevin Akpoguma und Ihlas Bebou. Ilzer und die TSG bestätigten nun offiziell, was der kicker bereits berichtete: Dieses Trio wird am Samstag im Rahmen des letzten Heimspieles dieser Saison in Sinsheim offiziell verabschiedet.

 

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