In der Bundesliga angekommen: Darvich wechselt nach Elversberg

Die Zukunft von Noah Darvich (19) ist geklärt. Nach einer bemerkenswerten Saison in der 3. Liga steigt der Offensiv-Antreiber zwei Ligen auf – und geht künftig für die SV Elversberg auf Torejagd.

VfB verkündet Leihe

Interesse an Noah Darvich wurde nach der Saison 2025/26 unter anderem Werder Bremen sowie den beiden Zweitligisten VfL Wolfsburg und Hertha BSC nachgesagt, den Zuschlag erhielt nun aber die SV Elversberg. Vom Interesse der SVE hatte der kicker zuvor exklusiv berichtet. Beim Bundesliga-Aufsteiger soll der U-17-Weltmeister von 2023 reifen. Wie die beiden Vereine am Donnerstag mitteilten, wird Darvich für ein Jahr von Stuttgart nach Elversberg ausgeliehen.

„Noah bringt exzellente technische Anlagen mit und gilt auf der Zehnerposition zurecht als eines der vielversprechendsten Talente in Deutschland“, wird Elversbergs Sportdirektor Christian Weber zitiert. „Er versteht das Spiel, kann zwischen den Linien agieren und ist effizient im letzten Drittel. Mit diesen Attributen wird er unser Offensivspiel bereichern und wir sind überzeugt, dass er sich bei uns sehr gut entwickeln wird“

Darvich war eines der vielen Stuttgarter Talente, die es nicht in die erste Mannschaft schafften, aber für andere Klubs stets interessant waren. Nun fiel die Wahl auf Elversberg, das besonders in den vergangenen zwei Saisons bewiesen hat, dass es versteht, Talente zu entwickeln und zügig an die Herausforderungen im Profifußball heranzuführen.

„Wie bei anderen jungen Spielern ist auch für Noah ein Wechsel auf Leihbasis sehr sinnvoll, um auf hohem Niveau gefordert zu werden und wichtige Erfahrungen zu sammeln“, erklärt Stuttgarts Vorstand Sport Fabian Wohlgemuth. „Die SV Elversberg ist dafür eine ausgezeichnete Adresse. Wir wünschen Noah und den Elversbergern alles Gute für die anstehende Spielzeit und werden den Weg von Noah intensiv beobachten.“

In der 3. Liga mächtig aufgetrumpft

Im Sommer 2025 hatte der VfB Darvich für rund 700.000 Euro vom FC Barcelona Athletic, der Zweitvertretung des katalanischen Weltklubs, geholt – und erst einmal in der zweiten Mannschaft geparkt. Was sich als gute Entscheidung herausstellen sollte: Darvich entwickelte sich prächtig und trumpfte in der 3. Liga mächtig auf. Mit zehn Treffern und sechs Vorlagen weckte er in 29 Drittliga-Partien (kicker-Notenschnitt 2,86) Begehrlichkeiten.

Darvich selbst bezeichnete die „Bodenständigkeit und den familiären Charakter“ im Saarland als Grund für den Schritt zur SVE. „Das bietet die besten Voraussetzungen für meine nächsten Schritte im Profifußball. Mein Ziel ist klar: Ich will mich hier beweisen und an einer erfolgreichen Saison für den Verein mitwirken.“

Weil VfB-Coach Sebastian Hoeneß seinen Schützling Darvich zwar bei vielen Möglichkeiten ausdrücklich lobte, aber nicht einsetzte, winken ihm in Elversberg die ersten Bundesliga-Einsätze. Auch im DFB-Pokal kam der gebürtige Freiburger noch nicht zum Zug.

 

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