„Toni Doppelpack“ wird immer wertvoller

Dank des 3:1-Sieges bei Werder Bremen erreicht der FC Augsburg am 32. Spieltag die 40-Punkte-Marke, eine Endplatzierung in der oberen Tabellenhälfte winkt. Mann des Tages war Doppeltorschütze Anton Kade.

Wird auch Kade zum FCA-Verkaufskandidaten?

Diese rund 2,5 Millionen Euro Ablöse amortisieren sich immer mehr: So viel zahlte der FC Augsburg Ende August des vergangenen Jahres als Ablöse für Anton Kade, der als deutsches Talent in der Schweiz zwar Meister mit dem FC Basel wurde, aber irgendwie unter dem Radar in seiner Heimat lief. Nicht nur dank seines Doppelpacks in Bremen hat der U-21-Nationalspieler seinen Wert längst signifikant gesteigert.

Einen neuen Spitznamen trägt Kade seit Samstag obendrein, „Toni Doppelpack“ nannte ihn Michael Gregoritsch wohl in Anlehnung an seinen österreichischen Landsmann, die Sturm-Legende Toni Polster. Routinier Gregoritsch bereitete Kades erstes Treffer vor, die beiden harmonieren auf dem Platz perfekt. Und Kade gefällt die Wortschöpfung: „Cooler Name, den genieß ich.“

Eigentlich kam Kade als Schienenspieler nach Augsburg, links wie rechts. Doch zuletzt nahm er meist die zweite Zehnerposition ein, halbrechts neben dem gesetzten Alexis Claude-Maurice. Dort kann Kade seine Stärken ausspielen, exemplarisch sein Tiefenlauf samt überlegtem Abschluss beim 1:0. Neu ist die Kopfballstärke, wie beim 2:0 gezeigt.

Mittlerweile Top-Torschütze des FCA

In jedem Fall weiß der 22-Jährige, wo das Tor steht. Mit sechs Saisontreffern ist er an die klubinterne Spitze geklettert, teilt sich diese mit Fabian Rieder in einer Mannschaft, in der die Last des Toreschießens breit und gut verteilt ist. Weil der FCA im Sommer mit größeren Transfereinnahmen plant, stellt sich plötzlich die Frage, ob nicht auch Kade (Vertrag bis 2029) Kandidat ist, sportlich höher platzierte Teams dürften längst auf ihn aufmerksam geworden sein.

Zudem steht der frühere Herthaner für die Klasse, die im FCA-Kader steckt. Dieser erreichte nicht zufällig zum fünften Mal in 15 Jahren Bundesliga die 40-Punkte-Marke und hat nun gute Chancen, die Saison in der oberen Tabellenhälfte abzuschließen. Neben Kade belegen Spieler wie Rieder, Claude-Maurice, der lange verletzte Chrislain Matsima oder Han-Noah Massengo die für Augsburger Verhältnisse sehr gute Qualität im Aufgebot.

„Wir haben alle eine gute Entwicklung gemacht und eine richtig gute Energie im Team“, bilanziert Kade und sagt über sich selbst: „Bisher läuft es ziemlich gut, ich habe mich entwickelt.“ Das gilt für das gesamte Team unter Manuel Baum, der wie seine Spieler in den Fokus rückt. Wird aus ihm von der Interims- die Dauerlösung? Gegenargumente dürften den Verantwortlichen mit jedem weiteren Sieg schwerfallen. „Ist doch klar, dass der riesig ist, wenn man die Leistungen sieht, wie wir spielen, Gas geben, Punkte holen“, antwortete Gregoritsch auf die Frage zu Baums Anteil.

 

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