Krösche über Riera: „Darum geht es auch bei Führungskräften“

Ob Albert Riera noch länger in Frankfurt wirken darf, ist derzeit unklar. Ein Bekenntnis der sportlichen Führung zum Spanier gibt es weiterhin nicht, dafür aber eine Charakterbeschreibung – und eine Zielvorgabe.

Riera weiß um seine Machtlosigkeit

Albert Riera und Eintracht Frankfurt – bislang ist das keine Erfolgsgeschichte. Seit seinem Amtsantritt kommt der Spanier auf einen Punkteschnitt von 1,33 – das ist der schlechteste seit Armin Veh 2015/16 (0,96). Neben der sportlich durchwachsenen Ausbeute, fiel Riera zuletzt auch mit einer Wutrede auf, die großen medialen Widerhall erzeugte.

„Er ist ein selbstbewusster Trainer“, sagte Sportvorstand Markus Krösche vor dem Freitagabendspiel bei Borussia Dortmund am Sky-Mikro und mühte sich, den Spanier ein wenig zu beschreiben. „Er ist überzeugt von seinem Weg, von den Inhalten, die er bei einer Mannschaft haben möchte, und von der Art, wie er eine Mannschaft führt. Er ist letztendlich auch jemand, der seine Meinung auch äußert. Das ist letztendlich authentisch und auch das, worum es bei Führungskräften geht.“

Angesprochen auf Rieras Zukunft wich der 45-Jährige wie schon vor einigen Tagen aus. „Wir konzentrieren uns auf die Spiele. Das ist für uns wichtig“, sagte Krösche und betonte, dass es zwischen Mannschaft und Trainer nicht knirscht. „Natürlich haben wir eine Phase, in der es nicht so gut läuft. Da sind alle etwas unzufriedener, aber auch das ist ganz normal“, erklärte er zum Stimmungsbild innerhalb der Hessen und stellte klar: „Es ist ein ganz normales und kein zerrüttetes Verhältnis.“

Riera weiß um seine Position

Und Riera? Der meinte lapidar, dass Fußball sehr simpel sei. „Es geht um Siege und ich muss meine Spieler, auf die bestmögliche Weise vorbereiten. Auf alles andere habe ich keinen Einfluss, das kann ich nicht kontrollieren. Wenn du nicht genug gewinnst, dann ist es normal, dass es Gerüchte und Gerede gibt.“

Am Ende gilt es für die Eintracht, das Minimalziel Europapokal noch zu erreichen. „Mathematisch ist es möglich“, weiß nicht nur Riera – und auch Krösche verwies darauf, verwies aber zugleich auf die schwache Saison. „Wir schaffen es dieses Jahr leider nicht, an unsere Leistungsgrenze zu kommen – nicht jeder Einzelne, nicht als Mannschaft. Wir sind mit der Art und Weise, wie wir Fußball spielen, nicht zufrieden, mit der Punkteausbeute auch nicht. Es ist ein schwieriges Jahr. Keine Frage, aber trotzdem haben wir die Möglichkeit, Platz 7 zu erreichen. Das ist unser Ziel.“

 

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