Ist die WM in Gefahr? HSV vermeldet Saison-Aus für Muheim

Das Nordderby vom vergangenen Samstag bringt beim Hamburger SV noch immer schlechte Nachrichten hervor: Wie der Aufsteiger am frühen Dienstagnachmittag verkündete, ist die Saison für Miro Muheim wohl gelaufen.

Nach Foul von Bittencourt

Nur eines seiner vergangenen neun Spiele konnte der Hamburger SV gewinnen und sich deswegen noch nicht letzter Abstiegssorgen entledigen. Am Samstag dann unterlagen die Rothosen auch noch ausgerechnet bei Rivale Werder Bremen mit 1:3 – und verloren einen echten Leistungsträger: In der 75. Minute hatte Cheftrainer Merlin Polzin reagieren müssen, weil Miro Muheim nach einem Duell mit dem übermotivierten Bremer Leonardo Bittencourt sofort größere Schmerzen verspürte, behandelt wurde und anschließend nicht weitermachen konnte.

Eingehende Untersuchungen mittels MRT-Verfahren im Athleticum am Volkspark am Montag brachten nun die bittere Erkenntnis: Mit einer Verletzung der vorderen Syndesmose im rechten Sprunggelenk ist die Saison für Muheim aller Voraussicht nach gelaufen. Damit steht er Polzin in den abschließenden Partien gegen die TSG Hoffenheim (H), in Frankfurt (A), gegen den SC Freiburg (H) und in Leverkusen (A) wohl nicht zur Verfügung.

Für den HSV ist es sportlich ein echter Nackenschlag im Endspurt: Muheim ist nicht umsonst wettbewerbsübergreifend der HSV-Feldspieler mit den meisten Einsatzminuten. In der laufenden Bundesliga-Saison zählt er zu den absoluten Leistungsträgern (kicker-Notenschnitt 3,93), verpasste aufgrund von Sperren (einmal Gelbsperre, einmal Rotsperre) lediglich zwei Partien und stand bei seinen 28 Bundesliga-Einsätzen 27-mal in der Startelf. Dabei gelangen dem Linksverteidiger vier Assists.

Die WM mit der Schweiz als großer Traum

Nicht nur in Hamburg bangen sie allerdings um den gebürtigen Züricher, der mit der Schweizer Nationalmannschaft im Sommer unbedingt zur Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko reisen möchte. Der achtmalige Nationalspieler der Eidgenossen (ein Tor) kam bei den jüngsten beiden Länderspielen jeweils von der Bank: Beim spektakulären 3:4 gegen die deutsche Nationalmannschaft vertrat er in den zweiten 45 Minuten den ehemaligen Wolfsburger Ricardo Rodriguez, beim 0:0 in Norwegen kam Muheim in der letzten Viertelstunde für den Augsburger Fabian Rieder zum Einsatz.

Bei der Nominierung seines WM-Kaders wird Murat Yakin auch genau darauf achten müssen, wie es um den Gesundheitszustand des Hamburgers bestellt ist.

 

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