FC Bayern will Kooperation mit Ulm „auf nächste Ebene bringen“

Der FC Bayern und Regionalligist Ulm haben ihre Kooperation um ein weiteres Jahr verlängert. Das hat auch Folgen für die Nachwuchsleistungszentren beider Klubs.

Vertrag verlängert, Obermeier wechselt

Obwohl der SSV Ulm 1846 Fußball zuletzt von der 2. in die 4. Liga durchgereicht wurde, hält der FC Bayern an der gemeinsamen Zusammenarbeit fest. Der bereits seit 2021 bestehende Kooperationsvertrag beider Klubs wurde um ein weiteres Jahr bis 2027 verlängert – und soll „die nächste Ebene“ erreichen, wie es aus München heißt.

„Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam einige Themen vorangetrieben und Ulm dabei unterstützt, ein eigenes NLZ zu errichten und dieses auszubauen“, erklärt Jochen Sauer, Direktor Nachwuchsentwicklung beim FCB am Freitag. „Auch der Austausch auf Spielerebene hat sich gut entwickelt. In dieser Saison spielen fünf Talente aus Ulm in unseren Campus-Teams. Diesen Weg wollen wir fortsetzen, aber auch auf die nächste Ebene bringen.“

FCB-Expertise fürs Ulmer NLZ

Teil der Kooperation sind neben der gemeinsamen Spielerentwicklung regelmäßige Testspiele, Hospitationen und Workshops, auch beim Scouting arbeiten beide Klubs zusammen. Nun soll als Nächstes das Ulmer Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) professioneller aufgestellt werden – mit Expertise aus Bayern.

Max Obermeier, trotz seiner 29 Jahre bereits seit zwölf Jahren im Nachwuchsleistungsfußball tätig, davon die jüngsten neun beim FCB, gibt seine Position als „Leading Expert Sport“ am Bayern-Campus vorübergehend auf, um neuer Direktor Nachwuchs in Ulm zu werden. Der 27-jährige Max Gärtner, zuletzt schon interimistischer NLZ-Leiter des Regionalligisten, übernimmt diesen Posten fest.

„Max Obermeier und Max Gärtner werden für die Dauer der Kooperation für das NLZ in Ulm tätig sein, um mit ihnen dort die strategische Weiterentwicklung zu forcieren“, erklärt Sauer. „Dadurch erhoffen wir uns eine noch engere Verzahnung und sind gespannt auf die Entwicklung in der kommenden Saison.“

In der Vergangenheit hatte der FC Bayern etwa – meist auf Leihbasis – die Talente Max Schmitt, Maurice Krattenmacher und Max Scholze nach Ulm abgegeben.

 

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