Eintracht-Entscheidung: Mit Riera in Dortmund

Eintracht Frankfurt befindet sich in einer extremen Negativspirale und droht seit Wochen, auch die allerletzte Restchance auf Europa zu verspielen. Mittendrin: Albert Riera. Der Trainer bleibt aber im Amt.

Mannschaft gefordert

Hatte die Eintracht zwischen März und Mitte April an sechs Bundesliga-Spieltagen immerhin drei Siege und zwei Remis erreicht, bogen die Hessen zuletzt wieder sportlich falsch ab. Die Folge nach dem 1:3 gegen Leipzig, dem 1:1 in Augsburg und dem jüngsten 1:2 nach 1:0-Führung gegen den Hamburger SV? Frankfurt (43 Punkte) rutschte im Tableau auf Rang 8 hinter den SC Freiburg (44).

Die Lage ist ernst – und chaotisch. Denn mittendrin in der sportlichen Talfahrt befindet sich schließlich auch der erst am 30. Januar installierte Albert Riera (Vertrag bis 2028). Nach dessen denkwürdiger PK ist schließlich nicht nur aufgrund einer zu zaghaften Darbietung das wichtige Heimspiel gegen den HSV vor lautstark unzufriedenen Fans in die Binsen gegangen, vielmehr muss man sich seither die Frage stellen: „Wie will die Eintracht in dieser Verfassung noch ein Spiel gewinnen?“

„Extrem verärgerter“ Krösche

Konsequenzen in Form einer vorzeitigen Entlassung nach nur wenigen Monaten im Amt? Nicht ausgeschlossen, selbst Geschäftsführer Markus Krösche hatte nach dem 1:2 gegen den Aufsteiger ein Bekenntnis pro Riera vermieden.

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Inzwischen ist aber klar: Die Frankfurter gehen mit dem 44-jährigen Spanier in den vorletzten Spieltag ins wichtige Gastspiel beim BVB (Freitag, 20.30 Uhr, LIVE! bei kicker). Krösche folgt damit seinem angedeuteten Credo, das schwächelnde Team in dieser ohnehin sportlichen komplett unrunden Spielzeit in die Bringschuld zu nehmen. Der Trainer sei allein auf die Leistung bezogen schließlich nicht das Hauptthema, hatte er schon nach der Niederlage am Wochenende angedeutet: „Am Ende geht es um die Leistung der Mannschaft. Und die ist in dieser Saison gerade in solchen wichtigen Spielen nicht ausreichend. Ich bin extrem verärgert, wie wir Fußball gespielt haben.“

Ein Punkt, der nachvollziehbar erscheint: Die entscheidenden Fehler am Samstag leistete sich schließlich allein das Team auf dem Rasen. Genau deswegen darf Riera vorerst eben im Amt und an der Seitenlinie verweilen und die Adlerträger auf das Gastspiel in Dortmund vorbereiten, wie die Eintracht selbst an diesem Montag auch in Form der üblichen Presseeinladung bestätigt hat: „Donnerstag, 15.15 Uhr – Pressekonferenz mit Cheftrainer Albert Riera vor dem Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund.“

Wie es im Anschluss vor dem 34. Spieltag und dem Heimspiel gegen Champions-League-Anwärter Stuttgart (16. Mai, 15.30 Uhr) weitergeht, ist eine andere Frage – und hängt natürlich maßgeblich am sportlichen Auftritt der SGE im Signal-Iduna-Park.

 

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