Einigung: Das Kapitel Christiansen ist für Wolfsburg endgültig geschlossen

Der VfL Wolfsburg und Geschäftsführer Peter Christiansen: Was nach der Freistellung des Dänen auf eine Schlammschlacht hinauslief, endet nun mit einer einvernehmlichen Trennung. Gelingt das auch mit Sebastian Schindzielorz?

Wie geht’s weiter mit Schindzielorz?

„Der VfL Wolfsburg trennt sich von Peter Christiansen“, so lautete die Meldung am 8. März auf der Homepage des VfL Wolfsburg. Im Text hieß es dann weiter, dass der Geschäftsführer „von seinen Aufgaben entbunden und freigestellt“ wurde. Aufgelöst wurde der Arbeitsvertrag mit dem Dänen damals noch nicht, obwohl man sich in guten Gesprächen befand, meldeten sich plötzlich die Anwälte des 51-Jährigen. Es ging um Geld, es drohte eine Schlammschlacht. Diese bleibt nun aus: Auf Nachfrage bestätigte der VfL, dass das Geschäftsführer-Verhältnis mit Peter Christiansen einvernehmlich beendet wurde.

Damit ist das Kapitel Christiansen in Wolfsburg endgültig geschlossen, hinterlassen hat er einen Klub am sportlichen Abgrund, dem VfL droht nach einer ganzen Reihe an Fehlentscheidungen, die der frühere Profi zu verantworten hatte, der Abstieg. Immerhin: Am Wochenende kletterte der Klub erstmals seit Wochen vom Abstiegs- auf den Relegationsplatz.

Noch keine Einigung mit Ex-Sportdirektor Schindzielorz

Eine außergerichtliche Einigung mit Christiansen ist also gelungen, bei Ex-Sportdirektor Sebastian Schindzielorz ist das noch nicht der Fall. Der 47-Jährige geht vor dem Arbeitsgericht gegen die Befristung seines Arbeitsvertrages vor, zudem soll er eine Zahlung von drei bis vier Jahresgehältern fordern.

Mitte April war ein Termin vor dem Arbeitsgericht Braunschweig ergebnislos geblieben. Schindzielorz war schon im vergangenen November nach dem Fehlstart in der Bundesliga freigestellt worden, dies entschied seinerzeit noch Geschäftsführer Christiansen.

Ex-Manager sorgten für Kopfschütteln

Gemeinsam war das Duo mit der Ambition in die Spielzeit gestartet, mit dem VfL Wolfsburg um die internationalen Ränge mitspielen zu wollen. Daraus wurde die größte Chaos-Saison der Vereinsgeschichte mit folgerichtigen Freistellungen der Verantwortlichen – die mit ihrem Vorgehen anschließend klubintern für reichlich Kopfschütteln sorgten.

 

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