Dortmunder Sommer-Blues? „Nicht nur für 31 Spiele unterschrieben“

Zum Saisonende geht Borussia Dortmund die Luft aus. Die dritte Niederlage in vier Spielen ändert für diese Spielzeit nichts mehr – aber womöglich für die kommende.

Dritte BVB-Niederlage in vier Spielen

Irgendwann ging der Blick bei dem einen oder anderen Dortmunder zur Uhr. Ein 0:0 als einigermaßen versöhnliches Ergebnis dieses schwachen Auftritts bei Borussia Mönchengladbach, ein Punkt für Rang 2 und die 15. weiße Weste für Gregor Kobel als Bestätigung der wieder einmal gelungenen Abwehrarbeit.

Doch allen voran Haris Tabakovic und Rocco Reitz hatten etwas dagegen. Und so vollendete der eine den Steilpass des anderen kurz vor Ende des Spiels zum Sieg der Gladbacher, beide bescherten ihrem Klub den Klassenerhalt und dem Gegner die wieder aufflammende Diskussion um einen Spannungsabfall zum Saisonende. Drei Niederlagen gegen Leverkusen (0:1), in Hoffenheim (1:2) und in Mönchengladbach trüben die Stimmung zum Ende einer eigentlich guten Bundesliga-Saison.

Kein Widerspruch bei Book

„Man kann natürlich das Gefühl bekommen, definitiv“, befand Sportdirektor Ole Book nach der Frage um die fehlenden Prozentpunkte in den letzten Partien, das 4:0 gegen den SC Freiburg einmal ausgenommen: „Dem kann ich jetzt nicht hundertprozentig widersprechen.“

Keeper Gregor Kobel ging sogar noch einen Schritt weiter. „Ich denke, wir alle haben einen Vertrag für die ganze Saison unterschrieben und nicht nur für 31 Spiele“, urteilte der Schweizer ziemlich angefressen: „Ich finde, jedes Mal, wenn du das Trikot ziehst, müssen wir auch performen.“ Das tat der BVB am Sonntag nicht, vor allem offensiv fehlte viel an Tempo, Bewegung und Zielstrebigkeit.

Der letzte Eindruck zählt

So nachvollziehbar es nach einer langen Saison und mit der Weltmeisterschaft in Nordamerika vor der Brust sein mag, ohne tabellarischen Druck nicht ans Leistungsmaximum zu gehen, der Abfall der vergangenen Wochen droht über den Sommer hinaus Spuren zu hinterlassen. „Sehr wichtig“, sei der letzte Eindruck einer Saison mit Blick auf die kommende, findet Book, der natürlich weiß, dass Dortmunds Endspurt in die Champions League vor einem Jahr den Weg für einen ruhigen und guten Start in die aktuelle Spielzeit geebnet hatte.

Deswegen werden die beiden letzten Spiele gegen Eintracht Frankfurt und bei Werder Bremen in gewisser Hinsicht wegweisend für die Stimmung in den kommenden Monaten sein, auch wenn Rang 2 nahezu zementiert ist. Book zumindest ist sich „ziemlich sicher, dass wir im nächsten Heimspiel wieder ein ganz anderes Gesicht zeigen werden, wie es die Mannschaft sehr oft gerade zu Hause gemacht hat“, verbunden mit einer Prognose: „Das nächste Spiel gewinnen wir, davon bin ich überzeugt.“

 

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