Verletzung bei estnischer Nationalmannschaft: Werder bangt um Keeper Hein

Mit dem schweren Gastspiel bei Borussia Dortmund steigt Werder Bremen nach der XXL-Länderspielpause wieder in den Liga-Betrieb ein. Ob dabei Keeper Karl Hein mitwirken kann, ist offen.

Rückkehr noch am Sonntag

Wie Werder Bremen mitteilte, ist Karl Hein bereits von der estnischen Nationalmannschaft abgereist und wird noch im Verlauf des Sonntags in der Hansestadt zurückerwartet.

Der 24-Jährige hatte die Partie Estlands am Samstagabend in der Gruppe C4 gegen Luxemburg wegen muskulärer Beschwerden verpasst. Nun stehen weitergehende Untersuchungen an der Weser an, erst im Anschluss daran dürfte feststehen, ob Hein bis zum Gastspiel am kommenden Freitagabend (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) bei Tabellenführer Borussia Dortmund zur Verfügung stehen wird.

Hein war im Sommer 2025 auf Leihbasis von Arsenal nach Bremen gekommen und musste sich zunächst hinter Max Backhaus als Nummer 2 einordnen. In der vergangenen Saison vertrat er den mittlerweile zum SC Freiburg abgewanderten Backhaus nach dessen Schulterverletzung in zwei Partien. Am Ende der vergangenen Saison zogen die Hanseaten die Kaufoption für Hein, der damit auch zur neuen Nummer 1 aufstieg und in allen vier bisherigen Ligaspielen zwischen den Pfosten stand (kicker-Durchschnittsnote: 2,75).

Sollte die Zeit für Hein nicht reichen, stünden mit Markus Kolke und dem Österreicher Alexander Schlager zwei routinierte Torhüter als Alternativen zur Verfügung. Bei der herben 0:7-Niederlage im Testspiel gegen Twente Enschede hütete der 36-jährige Kolke über 90 Minuten das Tor.

Entwarnung bei Itten – MRT bei Agu

Neben Hein zog sich auch Cedric Itten für sein Heimatland eine Verletzung zu. Der Schweizer Angreifer bekam im Training der „Nati“ einen Schlag auf dem Fuß ab und musste deshalb die Partie der Eidgenossen gegen Slowenien (2:1) in zivil verfolgen. Anders als Hein verweilte Itten allerdings bei der Schweizer Nationalmannschaft und soll bei dieser bereits am Montag wieder in das Training zurückkehren.

Eine medizinische Kontrolle steht dagegen bei Felix Agu an. Der linke Schienenspieler musste gegen Enschede früher als geplant ausgewechselt werden. Eine für Montag anberaumte MRT-Untersuchung soll nun weitere Aufschlüsse liefern.

 

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