Musiala-Entscheidung am Freitag: „Andere Spieler haben auch schlechte Tage“

Beim Topspiel auf Schalke könnte dem FC Bayern und Trainer Vincent Kompany eine Option mehr zur Verfügung stehen.

Bayern ohne Gnabry auf Schalke

Die unguten Nachrichten sind weniger geworden beim FC Bayern, vor allem natürlich im sportlichen Bereich, wo nach dem 4:1 in Osnabrück weiter alles relativ glatt läuft. Sacha Boey hätten die sportlichen Verantwortlichen zwar schon gerne verkauft, aber ganz vielleicht öffnet sich ja noch ein Fenster im entfernteren Ausland, wo der Transfermarkt etwas länger geöffnet ist.

Ansonsten stehen Trainer Vincent Kompany nun fast alle Feldspieler wieder zur Verfügung. Bereits seit vergangener Woche mischen Jamal Musiala und Serge Gnabry wieder im Teamtraining mit, am Samstagabend auf Schalke (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) könnte zumindest einer von beiden endlich auch sein Comeback im Spielbetrieb geben.

Hinter Gnabry liegen fast fünf Monate Reha-Arbeit, nachdem sich der Offensivallrounder im April beim Abschlusstraining vor dem Bundesliga-Spiel gegen Stuttgart einen Ausriss der Adduktoren zugezogen hatte. Allerdings: „Serge wird diese Woche noch nicht dabei sein“, erklärte Kompany am Freitagmorgen. „Hoffentlich nächste Woche. Hauptpriorität ist, dass er sich gut fühlt.“

Bei Musiala schien es zuletzt mehr eine Frage des Gefühls zu sein, wann alle Beteiligten bereit sind, das minimal verbleibende Risiko eines erneuten Anfalls einzugehen. Eine Entscheidung über seinen möglichen Einsatz wird am Nachmittag nach dem Abschlusstraining gefällt. „Für ihn geht es bergauf, es geht ihm gut“, versichert Kompany.

„Man darf nicht alles als außergewöhnlich einordnen.“ (Kompany über Musiala)

Bei Bayerns Nummer 10 wurde die Medikation für die Absencen nach den zwei Zwischenfällen in der Vorbereitung gegen Leipzig und in Heidenheim wieder umgestellt. Nun könnte er bereit sein, wieder voll einzugreifen, wenngleich ein möglicher Einsatz gegen den Aufsteiger aus Gelsenkirchen natürlich von der Bank aus stattfinden würde.

„Wir erkennen auch, wenn es an einem Tag mal weniger ist oder wenn er sich am besten fühlt“, ergänzt Kompany und berichtet, dass seit dem Heidenheim-Anfall kein weiterer mehr passiert sei. „Man darf nicht alles als außergewöhnlich einordnen“, findet der Trainer. „Andere Spieler haben auch schlechte Tage. Jamal hatte eine gute Woche, ist in einer guten Phase. Der erste Schockmoment in der Öffentlichkeit geht hoffentlich vorbei. Dann wird er wieder ganz normal ein Fußballspieler sein. Wir wissen genau, wie wir Jamal einsetzen können, wenn er wieder fit ist. Lasst uns schauen, wie es heute im Training ist. Dann können wir die Entscheidung treffen.“

 

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