Leverkusens Doué muss noch aussetzen – Diaby „erhöht die Tor-Wahrscheinlichkeit“

Nach der 2:3-Enttäuschung in Elversberg schlugen mit Moussa Diaby und Guela Doué zwei späte Verstärkungen in Leverkusen auf. Während Letzterer noch aussetzen muss, ist der Rückkehrer bereit. Zusätzlich zu Diaby könnte Carles Martinez weitere Optionen für die Offensive bekommen.

Terrier und Ben Seghir nah an der Rückkehr

Die Hoffnung auf das ganz schnelle Debüt von Guela Doué in der BayArena konnte Carles Martinez auf der Pressekonferenz am Freitag schnell nehmen. „Er hat noch ein kleines Problem und ist noch nicht bereit, um morgen im Kader zu stehen“, erklärte der Spanier, mit dem positiven Ausblick: „Ich denke in der nächsten Woche wird er bereit sein.“

Der rechte Außenverteidiger hatte eine kleine Blessur aus Frankreich mitgebracht, die auch eine Rolle dabei spielte, dass er am vergangenen Samstag bei Straßburgs 2:1 gegen Lens schon nicht mehr im Kader stand. Unter der Woche trainierte er zunächst individuell, am Freitag konnte er zumindest Teile des Mannschaftstrainings absolvieren.

Diaby ist „fit und bereit“

Der zweite Neuzugang, Moussa Diaby, steht dagegen sofort zur Verfügung. „Er hat seit Mittwoch gut trainiert, ist fit und bereit“, verriet Martinez. Ob es gegen Union Berlin gleich für eine Startelf-Nominierung reicht, bleibt abzuwarten, dass er schon bald eine „sehr wichtige“ Rolle im Spiel der Leverkusener einnehmen soll, daran besteht jedoch kein Zweifel. „Ich denke, dass wir unsere Tor-Wahrscheinlichkeit mit ihm sehr erhöhen“, freute sich Martinez über die Verstärkung.

Der Spanier sieht Diaby, der beide Flügel bespielen kann, vorrangig rechts. Von dort soll er mit seinem starken Fuß nach innen ziehen – und dafür sorgen, dass Ibrahim Maza wieder ins Zentrum rücken kann. „Ibo ist natürlich mehr Zehner als Flügel“, erklärte Martinez. Dort müsste er sich mit Malik Tillman um den Stammplatz duellieren, alternativ kann der Algerier aber auch als offensiverer Part auf der Doppel-Sechs spielen.

Nominierung von Ben Seghir und Terrier entscheidet sich kurzfristig

Sollte Martinez Diaby bei seiner Rückkehr noch als Joker einplanen, müsste Maza wohl ein weiteres Mal außen aushelfen. Jonas Hofmann, der es nicht in den Europa-League-Kader geschafft hat und bei dem ein Abgang nach Saudi-Arabien weiterhin nicht vom Tisch ist, ist die einzige wirklich fitte Alternative für den Flügel neben Diaby und den links eingeplanten Afonso Moreira. Sowohl Eliesse Ben Seghir (Oberschenkelverletzung) als auch Martin Terrier (muskuläre Probleme) haben sich zwar wieder rangearbeitet, ob es schon für eine Kadernominierung reicht, entscheidet sich jedoch kurzfristig.

 

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