Am Sonntag kann der 1. FC Köln den Klassenerhalt auch rechnerisch fix machen. Zwei etablierte Profis dürfen sich dann wohl von den Fans verabschieden.
Krauß ersetzt gesperrten Martel
Seine eigene Zukunft ist offen. „Darüber haben wir noch nicht gesprochen“, sagt Kölns Trainer René Wagner, aber „logischerweise bin ich mit Thomas Kessler in einem engen Austausch.“ Der Sport-Geschäftsführer muss sich entscheiden, ob er mit Wagner als Cheftrainer in die nächste Spielzeit gehen will. Drei andere Entscheidungen hat der Ex-Profi derweil schon getroffen.
Kainz und Heintz wohl im Kader gegen Heidenheim
Für die beiden Innenverteidiger Luca Kilian und Dominique Heintz geht es beim FC ebenso wenig weiter wie für Mittelfeldspieler Florian Kainz. Letzterer beendet sogar seine Karriere – logisch also, dass das letzte FC-Heimspiel am Sonntagnachmittag gegen den 1. FC Heidenheim (17.30 Uhr, LIVE! bei kicker) eine besondere Bedeutung für das Trio hat.
Der nach seinem dritten Kreuzbandriss in der Reha befindliche Kilian wird dann auf der Tribüne verabschiedet. Kainz und Heintz werden aber „aller Voraussicht nach“ im Kader stehen, in der Startelf eher nicht. Das ließ Wagner am Freitag durchscheinen. Heintz bestritt immerhin 160 Pflichtspiele für die Geißböcke, der ehemalige Kapitän Kainz verzeichnete 204 Einsätze. Wenn ein letztes FC-Spiel dazukommt, dürfte das eine oder andere Tränchen fließen.
Ein Nebenmann für Krauß wird noch gesucht
In der Startelf stehen wird Tom Krauß, der den gelb-gesperrten Eric Martel im defensiven Mittelfeld ersetzt. „Tom bietet sich primär an“, bestätigte Wagner, der den zweiten Sechser noch sucht: „Daneben gibt es mehrere Optionen.“ Isak Johannesson drängt sich auf, Denis Huseinbasic wäre eine Alternative – war aber zuletzt oftmals nicht gefragt und saß sogar auf der Tribüne.
Dass der FC angesichts von sechs Punkten Vorsprung und eines klar besseren Torverhältnisses als die Mitbewerber realistisch nicht mehr absteigen kann, ändert nichts am Siegeswillen gegen Heidenheim. „Wir wollen das Spiel gewinnen, dann ist es fix“, fordert Wagner. Über seine Zukunft wird im Anschluss gesprochen. Die Chancen, dass sich Kessler für ihn entscheidet, stehen nicht schlecht.
