Zuletzt wurde das Interesse der TSG Hoffenheim an Belgiens Jungstar Nathan de Cat (17) als mögliche Alternative zu Bremens Jens Stage publik. Doch die Kraichgauer haben noch andere Kandidaten im Blick. Darunter: Kodai Sano.
Japaner aus Nijmegen
Wie niederländische Medien vermelden, hat Hoffenheim einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler im Visier, das deckt sich mit kicker-Recherchen. Dabei handelt es sich um den Japaner Kodai Sano, der seit 2023 bei NEC Nijmegen spielt und sich zum absoluten Leistungsträger entwickelt hat. In der abgelaufenen Saison absolvierte der 22-Jährige 34 Saisonspiele und gab im März auch sein Debüt in der japanischen Nationalelf.
Kanos Bruder spielt beim Ligakonkurrenten Mainz
Für eine WM-Nominierung reichte es allerdings nicht. Im Gegensatz zu seinem Bruder Kaishu Sano, der beim FSV Mainz in der Bundesliga spielt und es ins japanische WM-Aufgebot geschafft hat. Womöglich spielt die mögliche Nähe zum Bruder der TSG auch in die Karten. Aber soweit ist es noch nicht. Zwar hat die TSG Sano auf dem Schirm, ein konkretes Angebot über 15 Millionen Euro, wie es in den Niederlanden kursiert, hat es nach kicker-Informationen aber (noch) nicht gegeben.
Auch der Plan mit Stage wird weiter verfolgt
Wie Nathan de Cat wird auch Kano bislang eher als Sechser geführt, eine Position, auf der Hoffenheim mittlerweile gut aufgestellt scheint mit Platzhirsch Leon Avdullahu und den Herausforderern Cajetan Lenz und Luis Engelns. Womöglich hat die TSG wie mit de Cat, der auch als Achter eingesetzt werden kann, mit Sano ebenfalls eine andere Idee. Beides Spieler, die zwar weniger Erfahrung, dafür aber mehr sportliches und finanzielles Entwicklungspotenzial mitbringen als Routinier Stage.
Dennoch wird auch der Plan mit dem Dänen weiter verfolgt, schließlich sind sich die TSG und der 29-Jährige längst einig. Nur über die Ablöse wird weiter hartnäckig gefeilscht, zuletzt gab es einen Verhandlungsstillstand. Auch deshalb schaut sich Hoffenheim nach möglichen Alternativen um.
