Rouven Schröder hat den Umbau der sportlichen Führungsebene in Gladbach abgeschlossen. Unter dem Sportchef arbeiten künftig drei Direktoren. Im Zuge dessen steht nun eine Trennung bevor.
Anpassung der Führungsstruktur beendet
Neben der Kaderentwicklung hat sich Rouven Schröder in den vergangenen Monaten intensiv auch mit der Führungsstruktur bei Borussia Mönchengladbach beschäftigt. Im Hintergrund stellte der 49-Jährige, der seit Oktober als Borussias „Head of Sports“ fungiert, die Weichen – die Anpassung des Organigramms in diesem Bereich ist nun beendet.
Zu Mirko Sandmöller, der 2022 als Nachwuchschef auf Roland Virkus folgte, und André Hechelmann, der zum 1. März seinen Posten als Direktor Scouting und Recruitment angetreten hat, gesellt sich ab sofort Christoph Menke-Salz. Der gebürtige Mönchengladbacher, bis 2022 Sportvorstand beim Deutschen Hockey-Bund, war zuletzt bei der Borussia als Direktor Digitalisierung angestellt, künftig trägt er den Titel Direktor Lizenz/Administration. Steffen Korell, zuvor Direktor Scouting, steht der künftigen Führungscrew als Strategischer Berater zur Verfügung.
Der 41-jährige Menke-Salz wird Borussias Lizenzabteilung leiten, Prozesse und Abläufe koordinieren und strategisch weiterentwickeln. „Er hat in seiner bisherigen Funktion als Direktor Digitalisierung die digitale Transformation bei Borussia in großen Schritten vorangetrieben. Dazu bringt er wertvolle Erfahrungen aus dem Spitzensport mit“, sagt Schröder über Menke-Salz, der früher unter anderem die Delegation der Hockeyteams bei den Olympischen Spielen leitete. Bei der Borussia sind ihm die Bereiche Administration des Lizenzfußballs, Teammanagement, Staffmanagement, Datenanalyse sowie die Leitung Medizin und Prävention unterstellt.
Zibung verlässt die Borussia
Im Zuge der Umstrukturierung hatten die Gladbacher ihrem Sportkoordinator Lizenz, David Zibung, eine neue Funktion angeboten. Der Schweizer, seit Sommer 2024 bei der Borussia, sieht seine berufliche Zukunft jedoch weniger im administrativen, sondern mehr im sportlichen Bereich.
Schröder sagt dazu: „David ist ein sehr wertvoller Teil unseres Staffs und ein im ganzen Haus sehr angesehener Kollege. Aber: Die Rolle, die wir ihm im Rahmen der Umstrukturierung anbieten können, sagt ihm nicht vollumfänglich zu. Dementsprechend bedauern wir seine Entscheidung, können diese aber nachvollziehen.“
Der Sportchef erklärt, dass sich die Wege der Borussia und Zibung zum 30. Juni „im gegenseitigen Einvernehmen trennen“ werden. „Bis dahin genießt er unser maximales Vertrauen, ist in alle Prozesse mit eingebunden und wird uns mit seinem Know-how und seiner positiven Energie bis zum letzten Arbeitstag zur Verfügung stehen.“
