„Den Austausch intensivieren“: Stuttgarts Zukunftspläne mit Undav

Die konstant starken Leistungen von Deniz Undav wecken Begehrlichkeiten. Bleibt der Angreifer Stuttgart dennoch erhalten? VfB-Boss Alexander Wehrle gab Einblicke in die Planungen des Klubs.

VfB-Boss Wehrle gibt Einblicke

Wie wertvoll Deniz Undav für die Stuttgarter ist, bewies er einmal mehr am vergangenen Donnerstag, als dem 29-Jährigen im Pokal-Halbfinale das wichtige 1:1 gegen den SC Freiburg gelang. In der Verlängerung machte kurz vor Schluss Tiago Tomas mit dem 2:1-Siegtreffer den Deckel drauf, der VfB durfte den Finaleinzug feiern.

Auch wenn Undav drei Tage später gegen Bremen (1:1) nicht traf und nun drei Bundesligaspiele ohne Tor blieb, ist er mit 18 Treffern so etwas wie die Lebensversicherung des VfB. Doch wie lange noch?

Klar ist: Der VfB bemüht sich, den im Sommer 2027 auslaufenden Vertrag des begehrten DFB-Angreifers zu verlängern. „Wir sind im regelmäßigen Austausch mit seinen Beratern und wollen das dann spätestens nach der Saison intensivieren“, sagte der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle bei Sky. „Wir wissen, was wir an ihm haben. Er hat eine überragende Quote, ist ein guter Typ, ich mag ihn persönlich sehr und würde mir natürlich wünschen, dass wir zusammenkommen.“ Letztlich habe man aber auch eine „Gesamtverantwortung, der finanzielle Rahmen muss passen. Er weiß aber auch, was er am VfB hat, er weiß um seine Bedeutung für den VfB.“

Der angesprochene finanzielle Rahmen würde sich freilich vergrößern, sollte Stuttgart in die Champions League einziehen. Sogar Rang fünf könnte dafür in dieser Saison reichen, aktuell belegen die Stuttgarter den vierten Platz. Die Chancen stehen also gut für die Schwaben, auch wenn das Restprogramm (in Hoffenheim, gegen Leverkusen und in Frankfurt) nicht ohne ist.

„Wir haben dann sicherlich mehr Spielraum, das ist gar keine Frage“, sagte Wehrle über einen möglichen Einzug in die Königsklasse. „Wir haben aber auch Gehaltskosten, die wir stemmen müssen. Wir haben Verträge so gestaltet, dass wir ein Bundesliga-Gehalt haben, ein Europa-League-Gehalt und ein Champions-League-Gehalt. Wenn wir uns für die Champions League qualifizieren, verdienen die Spieler automatisch mehr im Grundgehalt.“

„Wir machen nichts Verrücktes“

Zudem gibt Wehrle zu bedenken, dass der VfB verstärkt auf dem Transfermarkt tätig werden müsste. „Das hängt wiederum davon ab, ob uns Spieler verlassen wollen. Wenn wir mit den Zusatzeinnahmen in der Champions League planen, dann machen wir das mit Vernunft. Wir machen nichts Verrücktes.“

Noch mehr Geld in die Kasse spülen könnte auch noch der Sieg im DFB-Pokal. Der Verlierer erhält bereits 2.880.000 Euro, doch der Titel wird sogar mit 4.320.000 Euro belohnt. „Wir sind sicherlich kein Favorit in diesem Spiel“, sagte Wehrle, der sich dennoch Chancen für den VfB ausrechnet. „Die Bayern spielen eine großartige Saison und ich drücke beide Daumen, dass sie die Champions League gewinnen. […] Deutscher Meister sind sie schon. Da brauchen sie jetzt nicht unbedingt noch das Triple.“

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Neue Wettanbieter

JAHRESUMSATZ: 10.000.000€
BESITZER: GBL Solutions N.V.
LIZENZ: Curacao

JAHRESUMSATZ: 20.000.000€
BESITZER: Sprut Group B.V.
LIZENZ: Curacao

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

XON

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
LIZENZ: Curacao

© Copyright 2024