Abwarten, Daumen drücken, hoffen

Beim 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach feierte der FC Augsburg seinen nächsten Sieg, ist seit sechs Partien ungeschlagen und darf zumindest bis Sonntagabend von der Teilnahme an der Conference League träumen.

Der FCA und Europa

Der FC Augsburg hat seinen Job an diesem Spieltag erledigt, nie stand der Dreier gegen ganz schwache Borussen aus Mönchengladbach zur Debatte. Michael Gregoritsch stand zweimal goldrichtig, der Winter-Zugang schloss mit nun sechs Saisontoren in der internen Torjägerliste zu Anton Kade und Fabian Rieder an die Spitze auf. Robin Fellhauer traf als früh eingewechselter Joker und bereitete einmal vor, auch Mert Kömür leistete zwei Assists.

Ein aus Augsburger Sicht rundum gelungener Nachmittag, für den die Fans nach dem letzten Heimspiel mit Freibier belohnt wurden. In der Rückrundentabelle kletterte der FCA vorübergehend gar auf Platz 5, holte in dieser schon 28 Punkte, nur in der gesamten Rückrunde 2013/14 waren es schon einmal so viele.

Nach Punkten schloss der FCA, der im schlechtesten Fall noch Zehnter werden kann, zu Eintracht Frankfurt auf. Die Eintracht empfängt am letzten Spieltag den VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker), der einen Sieg für die Teilnahme an der Champions League benötigt. Der FCA wiederum steht vor in dieser Form machbaren Aufgabe bei Union Berlin. Ein Klettern auf Rang acht ist also nicht unrealistisch.

  • Die aktuelle Tabelle

Der SC Freiburg dürfte nur noch einen Punkt holen

Für die Teilnahme an der Conference League benötigt der FCA jedoch Platz 7, auf dem der SC Freiburg mit einem Punkt mehr und noch zwei Spielen steht. „Ich würde empfehlen, den Spieltag abzuwarten“, sagte Manuel Baum, weil Freiburg am Sonntagnachmittag beim Hamburger SV antritt. „Es wäre mega, wenn wir am 34. Spieltag noch eine Chance auf den 7. Platz hätten. Und wenn die Situation es ergibt, wollen wir den Strohhalm auch ergreifen“, fügte der Trainer an.

Einen Augsburger Sieg bei Union vorausgesetzt, dürfte der SC Freiburg wegen der deutlich besseren Tordifferenz nur noch einen Punkt holen, zum Abschluss erwartet der Finalist der Europa League RB Leipzig. „Die Hoffnung ist natürlich da“, gibt Kömür zu. Fellhauer beschreibt es ähnlich: „So langsam kann man ein bisschen hoffen, weil wir unsere Hausaufgaben machen. Alles andere haben wir nicht in der Hand.“

Gregoritsch wiederum ist gespannt auf den Sonntag: „Wir schauen mit zwei Augen auf Freiburg, alles andere wäre gelogen.“ Die Hoffnung ruht auf müden Freiburgern nach deren Finaleinzug am Donnerstagabend. In der Summe müsste schon viel passieren, damit es für den FC Augsburg klappt. Beide Freiburger Partien, die der Eintracht und die eigene müssten zugunsten der Augsburger Ambitionen ausgehen. Also: abwarten, Daumen drücken, hoffen. Unwahrscheinlich, dass es klappt, aber eben nicht unmöglich. Und allein dieser Fakt beweist, dass diese Saison – abgesehen von dem gescheiterten Trainerexperiment Sandro Wagner zu Beginn – als gelungen und gut in die Klub-Historie eingehen wird.

 

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