Wohlgemuth: „Ehrlicherweise haben wir die Punkte heute nicht eingeplant“

Die vorzeitige Meisterschaft des FC Bayern konnte auch der VfB Stuttgart am Sonntag nicht verhindern. Von einem Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Ränge wollte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth aber nicht sprechen.

Wie stehen Stuttgarts Chancen?

Die Überraschung lag in der Luft – zumindest für zehn Minuten. Chris Führich hatte den VfB Stuttgart in der 21. Minute des Gastspiels beim FC Bayern plötzlich in Führung geschossen und drohte damit, die Meisterfeierlichkeiten der Münchner nochmal zu vertagen. Doch drei Tore der Hausherren binnen sechs Minuten sorgten schnell für ein anderes Bild. Am Ende stand eine verdiente 2:4-Niederlage der Schwaben, die nichts anderes tun konnten, als dem FC Bayern zum Titel zu gratulieren. „Es gibt Tage, an denen einem nicht viel mehr übrig bleibt, als die Qualität des Gegners anzuerkennen“, sagte Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.

Seine Analyse: „Dabei sind wir gut in die Partie gekommen, haben zu Beginn vieles von dem umsetzen können, was wir uns vorgenommen hatten. Wir sind meiner Meinung nach auch verdient in Führung gegangen. Nach einer halben Stunde sind wir dann aber mit dem konfrontiert worden, was die Bayern in diesem Jahr auszeichnet: Konsequenz, Galligkeit, Präzision und Schnelligkeit. Diese geballte Power hat uns dann schon zum Ende der ersten Halbzeit den Stecker gezogen.“ Der FC Bayern sei in dieser Saison eben „eine Klasse für sich“, betont der 47-Jährige.

Doch was heißt das für die Ambitionen des VfB? Der Tabellenvierte hat zwar noch weiter zwei bzw. vier Punkte Vorsprung auf Hoffenheim und Leverkusen, trifft aber noch auf beide Verfolger in direkten Duellen. „Ich sehe uns auf einem guten Weg und glaube, dass wir trotz anspruchsvollem Restprogramm hier nicht chancenlos sind“, sagt Wohlgemuth, der zugleich aber darauf hinweist, dass die Schwaben von Anfang an nicht nur die Königsklasse im Blick hatten: „Unsere Grundorientierung war immer die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb. Im Verlauf einer sehr erfolgreichen Saison für den VfB Stuttgart ist eine mögliche Qualifikation für die Champions League mehr und mehr in den Fokus gerückt.“

Allerdings messe sich sein Klub dabei mit „wirtschaftlich stärkeren Standorten. Insofern wird dieser Kampf bis zum letzten Spieltag eine enge Angelegenheit bleiben“, betont Wohlgemuth, den deshalb auch das Ergebnis in der Allianz Arena wenig betrübt: „Ehrlicherweise haben wir die Punkte heute nicht eingeplant.“

Am Ende könnte es für den VfB aber so oder so für die Champions League reichen – das entsprechende Abschneiden der Bundesliga-Konkurrenten auf internationalem Parkett vorausgesetzt. Erstmal richtet sich nun der Fokus aber auf die eigene verbliebene Titelchance: Am Donnerstag empfängt der Titelverteidiger den SC Freiburg im DFB-Pokal-Halbfinale.

 

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