Vogt ist Hoffenheims Verleih-Kandidat Nummer 1

Noch läuft die Transferperiode – was dafür sorgen könnte, dass TSG-Neuzugang Alessandro Vogt doch noch einmal verliehen wird.

Entscheidung pro Moerstedt nach geplatztem Asllani-Deal

Eigentlich war alles klar: Die TSG Hoffenheim, so der Plan, wollte Fisnik Asllani bekanntlich in diesem Sommer verkaufen und hatte mit Alessandro Vogt bereits den potenziellen Ersatzmann verpflichtet. Rund 2,7 Millionen Euro hatte sich Sportgeschäftsführer Andreas Schicker die Dienste des 21-Jährigen kosten lassen – ein sehr annehmbarer Preis nach wettbewerbsübergreifend 18 Toren und fünf Vorlagen für den FC St. Gallen in der Vorsaison. Doch mit dem Platzen des Asllani-Transfers zu RB Leipzig haben sich auch Vogts Aussichten auf Einsätze verschlechtert. Weswegen nach kicker-Informationen eine Ausleihe des 1,88-Meter-Mannes im Raum steht, der mit einer Knöchelverletzung denkbar schlecht in die Vorbereitung mit den Kraichgauern gestartet ist.

Moerstedt soll Asllani entlasten, Vogt in der Fremde Praxis sammeln

Jene Blessur fällt ihm nun ein Stück weit auf die Füße und hat ihm im internen Ranking nicht unbedingt geholfen. Andererseits ist klar: In Hoffenheim planen sie ob des bis 2031 laufenden Vertrags langfristig mit dem Schweizer. Vogt wäre nicht der erste junge Profi, den die TSG in der Ferne „in die Lehre“ schickt, um ihm Spielpraxis zu verleihen, ehe er beim Europa-League-Starter als tragende Kraft eingeplant ist. Siehe eben Asllani, der sich bei der SV Elversberg zum Torjäger auch im Männerbereich entwickelte.

Hinter Asllani, dem zum Auftakt beim 1. FC Köln an diesem Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gesperrten Tim Lemperle, Adam Hlozek, Adam Daghim und Max Moerstedt wäre der Eidgenosse plötzlich nur noch Stürmer Nummer 6. Ursprünglich hätten er und Moerstedt sich um die Rolle als physisch starker Angreifer in der Asllani-Nachfolge duellieren sollen. Intern ist nun entschieden worden, dass Moerstedt derjenige sein soll, der in einer Saison mit Mehrfachbelastung den Kosovaren entlastet, und Vogt sich in der Fremde beweisen soll.

Komplizierte Finanzlage: TSG weiter offen für Asllani-Verkauf

Wobei bekanntlich nie auszuschließen ist, dass sich in den letzten Tagen des Transfermarktes eben noch etwas tut und nicht doch noch ein Klub es bei Asllani versucht. Denn obgleich Leipzig wegen medizinischer Bedenken von einer Verpflichtung des Kosovaren Abstand genommen hatte, so gibt es zweifelsfrei einen Markt für den 24-Jährigen und bei der TSG ja bekanntlich auch ob der komplizierten Finanzlage eine Offenheit für einen Verkauf. Sollte Asllani doch noch gehen, bliebe Vogt automatisch im Kraichgau.

 

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