Vereinsrekord im Visier: Gregoritsch bleibt in Augsburg

Der FC Augsburg hat die Kaufoption bei Michael Gregoritsch gezogen und ist damit dessen Wunsch nach Klarheit vor dem WM-Start Österreichs nachgekommen. Womöglich bleibt der 32-Jährige auch länger als nur eine Saison.

FCA zieht Kaufoption

Eine Entscheidung über seine persönliche Zukunft hatte sich Michael Gregoritsch noch vor der WM gewünscht, die für den österreichischen Nationalspieler am kommenden Mittwoch in Santa Clara gegen Jordanien beginnt. Sein Wunsch wurde erhört: Der FC Augsburg verkündete am Freitag die feste Verpflichtung des 32-Jährigen.

Möglich macht dies eine Kaufoption in Höhe einer sechsstelligen Ablösesumme, die der Bundesligist gezogen hat. Gregoritsch war in der vergangenen Rückrunde von Bröndby IF ausgeliehen.

Der neue Vertrag des Stürmers in Augsburg läuft bis Sommer 2027, inkludiert ist zudem eine Option auf eine weitere Saison. Damit dürfte sich Gregoritsch in naher Zukunft einen FCA-Rekord schnappen: Ihm fehlen nur noch zwei Tore, um mit Augsburgs Bundesliga-Rekordtorschützen Alfred Finnbogason gleichzuziehen. Gregoritsch steht aktuell bei 35 Bundesliga-Treffern im FCA-Trikot.

Gregoritsch habe bewiesen, „wie wertvoll er für unser Team ist“

Bereits von 2017 bis 2022 – mit Ausnahme einer halbjährigen Leihe zu Schalke 04 – stand der Angreifer in Augsburg unter Vertrag, im Januar dieses Jahres kehrte er schließlich aus Dänemark zum FCA zurück. In 17 Bundesliga-Einsätzen erzielte er sechs Tore und bereitete drei weitere vor.

„Michael hat in der Rückrunde mit wichtigen Scorerpunkten und starken Leistungen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wertvoll er für unser Team ist“, wird FCA-Sportdirektor Benni Weber in einer Vereinsmitteilung zitiert. „Er übernimmt Verantwortung, stellt seine Qualitäten konsequent in den Dienst der Mannschaft und geht auf und neben dem Platz voran.“ Auch für die jungen Spieler sei der erfahrene Stürmer ein „wichtiger Ansprechpartner“.

Gregoritsch selbst betont, er fühle sich in Augsburg „sehr wohl“ und freue sich, „dass meine Zukunft nun vor Beginn der Weltmeisterschaft geklärt ist. Ich werde die nächsten Wochen mit der Nationalmannschaft genießen und dann voller Vorfreude nach Augsburg zurückkehren.“

Österreich trifft bei der am Donnerstag mit dem Eröffnungsspiel von Mexiko (2:0 gegen Südafrika) gestarteten WM auf Jordanien (17. Juni), Weltmeister Argentinien (22. Juni) und Algerien (28. Juni). Das Erreichen der K.-o.-Phase ist das klar erklärte Mindestziel von Nationaltrainer Ralf Rangnick.

 

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