Das Fehlverhalten eines Teils seiner Anhänger im bislang letzten Nordderby gegen den Hamburger SV kommt dem SV Werder Bremen teuer zu stehen.
Über 200 Pyro-Gegenstände
Da war ordentlich Feuer drin am 18. April. Werder Bremen gewann das Nordderby gegen den Hamburger SV mit 3:1, ein SVW-Betreuer, zwei des HSV und zudem Gäste-Stürmer Philip Otele handelten sich dabei Platzverweise ein.
Auch auf den Rängen wurde es feurig, dafür bekam nun der SV Werder die teure Rechnung vom Deutschen Fußball-Bund übermittelt. Das DFB-Sportgericht hat die Grün-Weißen im Einzelrichterverfahren zu einer Strafe in Höhe von 280.000 Euro verurteilt, von denen 93.300 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden dürfen.
Wie der Verband in seiner Urteilsbegründung schreibt, seien vom Kontrollausschuss sage und schreibe 243 pyrotechnische Gegenstände und aus „mindestens zehn Bombenrohren“ abgeschossene Leuchtkugeln im Werder-Block gezählt worden. Das Urteil ist rechtskräftig.
Vorfälle auch im HSV-Block
An jenem 30. Spieltag fiel aber nicht nur ein Teil der Werder-Fans negativ auf, auch im HSV-Block gab es gravierende Vorkommnisse, zu denen die Hamburger bereits am Tag danach Stellung bezogen.
Bis zum nächsten Derby vergehen indes noch einige Monate. Das Hinspiel im Weserstadion ist am Wochenende des 21. Novembers eingeplant, zum Wiedersehen kommt es rund um den 20. März 2027 im Hamburger Volksparkstadion.
