Union hatte eine schwache erste Halbzeit gegen Gladbach, zeigte jedoch nach der Pause eine Verbesserung. Es mangelt insgesamt an der nötigen Konstanz, um eine bessere Platzierung zu erreichen. Die Berliner konnten erst nach der Halbzeit gefährliche Chancen nutzen. Wie in dieser Saison üblich, spielte die Union Berlin in zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten. Im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (0:2) zeigten die Eisernen, dass sie einerseits die Flügel nicht gut absichern konnten, und andererseits war die Viererkette insgesamt viel zu anfällig. Zusätzlich fehlte im Vorwärtsgang – anders als in den vergangenen zwei Spielen – die Durchschlagskraft im letzten Drittel. Nach der Halbzeit änderte sich dies jedoch abrupt, als Trainer Steffen Baumgart von einer Vierer- auf eine Dreierkette umstellte. „Wir hatten deutlichere Zielspieler beim Pressing“, sagte Stürmer Benedict Hollerbach. Baumgart fügte hinzu: „Nach dem Vorfall hatten wir einen viel besseren Zugang.“ Da die Gäste vor allem defensiv agierten, ergaben sich plötzlich Chancen für die Eisernen.
