Am Donnerstag durfte sich Brajan Gruda über die Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft freuen, ob der Flügelstürmer beim neuen Bundestrainer Jürgen Klopp auch auflaufen wird, wird sich zeigen. In Leverkusen musste der Leipziger früh vom Feld.
Flügelstürmer muss früh vom Platz
Die Partie zwischen Leverkusen und Leipzig am Sonntag begann zäh mit wenigen Höhepunkten, Brajan Gruda konnte sich in der Anfangsphase gar nicht richtig zeigen. Und noch bevor das Spiel etwas Schwung aufnahm, war sie für den 22-Jährigen schon vorbei. Nach 26 Minuten musste der Offensivmann verletzt vom Feld.
Gruda lag nach einem Laufduell mit Bayers Miguel auf dem Rasen und benötigte medizinische Hilfe. Es sah nach einem Problem mit der seitlichen Bauchmuskulatur auf Höhe der rechten Hüfte aus. Gruda machte kurz weiter, nach einem kurzen Sprint auf Höhe des Mittelkreises deutete er aber an, dass er ausgewechselt werden müsste. Was genau mit ihm ist, konnte während des Spiels nicht direkt geklärt werden. Fakt ist: Gruda konnte jedenfalls nicht weitermachen und wurde von Tidiam Gomis ersetzt.
Auf der Pressekonferenz nach der Partie gab Martin Demichelis leichte Entwarnung, zumindest was die Schwere der Blessur betrifft. „Ich glaube, es ist keine schwierige Verletzung“, meinte der RB-Coach.
Dennoch ein äußert ungünstiger Zeitpunkt für eine Verletzung, steht Gruda doch im XXL-Aufgebot von Jürgen Klopp für die anstehenden Länderspiele der DFB-Elf in der Nations League. Gruda ist für den zweiten Kader vorgesehen, der die Spiele gegen Serbien (1. Oktober) und in Griechenland (4. Oktober) bestreiten soll.
Niederlage ohne Gruda
Gruda fiel in dieser Saison schon einmal aus, der Offensivmann fehlte aufgrund einer Sprunggelenksverletzung in Bremen und da kassierte RB beim 1:3 die erste Saisonniederlage. In der Königsklasse in Como (1:4) kam er dann von der Bank, konnte die Pleite aber nicht mehr abwenden.
Gegen den Hamburger SV in der Liga stand er wieder vollständig genesen in der Startelf und half tatkräftig mit, den HSV mit einem 5:0 nach Hause zu schicken.
