Kompany: „Ich als Trainer kann das Vorbild sein“

Das zweite von drei Auswärtsspielen in Folge führt den FC Bayern nach Mainz. Im Hinterkopf darf PSG schon schwirren.

Die Bayern vor Mainz und Paris

Normale Bundesliga-Wochen hält der Kalender für den FC Bayern eigentlich nicht mehr bereit. Zum einen ist er sowieso schon Deutscher Meister, zum anderen war seit der vergangenen Länderspielpause im März jedes einzelne Wochenende umrahmt von gigantischen K.-o.-Duellen in der Champions League oder im DFB-Pokal.

Nach dem 2:0 in Leverkusen am Mittwoch steuert der Rekordmeister auf Double-Kurs, und damit aus diesem Double-Kurs sogar ein Triple-Kurs wird, muss das Halbfinal-Hinspiel in der Königsklasse bei Paris am Dienstag möglichst gut ausgehen. Oder wenigstens nicht ganz verheerend, acht Tage später ist ja schon das Rückspiel in München.

„Wir gehen voll rein in dieses Spiel.“ (Kompany über die Aufgabe in Mainz)

Und irgendwo dazwischen warten noch ein paar Ligaspielchen, die natürlich (natürlich!) ganz wichtig sind, um möglichst den Punkterekord aus der Saison 2012/13 einzustellen (91) und dieser an Bestwerten kaum zu überbietenden Spielzeit eine weitere Krönung zu verpassen. „Wir wollen die drei Punkte“, betont Vincent Kompany so, wie er das jeden Freitag oder Samstag vor einer Bundesliga-Aufgabe macht. „Mainz ist ein sehr schwieriges Auswärtsspiel.“

Selbst der Bayern-Trainer macht jedoch kein Geheimnis daraus, dass er bei den fast geretteten 05ern nicht mit jener Elf auflaufen wird, die am Mittwoch in Leverkusen gestartet ist und auch am Dienstag in Paris starten wird. „Es kann sein, dass wir Entscheidungen treffen, die ein bisschen logisch sind.“ Wehwehchen beim einen oder anderen oder einfach aus Gründen der Belastungssteuerung. „Wir gehen voll rein in dieses Spiel“, verspricht Kompany trotzdem und fordert, „dass die Mentalität da ist. Dass wir bereit sind, unser bestes Spiel zu zeigen.“ Und dass „wir bereit sind zu kämpfen“.

Raphael Guerreiro dürfte Jamal Musiala im offensiven Mittelfeld vertreten, Leon Goretzka eine Position im defensiven Zentrum übernehmen, Min-Jae Kim und Hiroki Ito winkt erneut die Startelf. Ebenso wie Alphonso Davies oder Nicolas Jackson. Also jene Jungs, die sich zuletzt schon in der Liga ausprobieren durften, während Harry Kane und Co. erstmal zusehen und die Akkus aufladen konnten.

Nicht mal Kompany will PSG-Gedanken beim FCB verbieten

Künstlich kleinhalten will Kompany die bevorstehenden PSG-Duelle bei allem Fokus auf Mainz dennoch nicht. „Wir sind alle Menschen“, weiß er. „Das ist ganz normal.“ Genauso ging es ja schon in den vergangenen Wochen mit Real Madrid zu. „Die Spiele sind einfach so groß, dass du sie nicht wegdenken kannst. Das werde ich auch nicht sagen. Aber: Ich als Trainer kann das Vorbild sein. Das heißt, wie machen wir die Vorbereitung? Wie ist die Ansprache vor diesem Spiel?“

Und welche Spieler sind vor Paris bereit, in Mainz alles rauszuhauen? „Ich kann einigermaßen versuchen, gute Entscheidungen zu treffen, damit wir das große Ziel nicht wegspielen“, also ignorieren, „aber trotzdem keine Angst haben, die Spieler zu nutzen, die frisch sind; die dann zu pushen. Ich kenne nichts anderes. So sind wir hierhin gekommen. Das darf sich in den letzten drei Wochen nicht ändern, und das werden wir auch nicht.“

 

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