Hat der neue Bundestrainer Jürgen Klopp Kölns Toptalent Said El Mala zu einem Wechsel zu Borussia Dortmund geraten? „Natürlich nicht“, sagt Klopp im DFB-Interview und betont: „Das ist nicht meine Aufgabe.“
Bundestrainer widerspricht Meldungen
Am Freitag ist Borussia Dortmund aus dem Poker um Kölns Toptalent Said El Mala ausgestiegen. Zuvor hatte es Meldungen gegeben, wonach Jürgen Klopp dem 19-Jährigen geraten habe, zu seinem Ex-Klub BVB zu wechseln. Das dementierte der neue Bundestrainer am Samstag an seinem ersten offiziellen Arbeitstag deutlich: „Es hat mich ein bisschen beleidigt, dass die Leute denken, ich wäre so dämlich, in meiner ersten Amtshandlung einen Spieler anzurufen und ihm zu sagen: ‚Der BVB würde gut zu dir passen!‘ Das habe ich natürlich nicht gemacht. Das ist nicht meine Aufgabe“, sagte der 59-Jährige in einem Interview, das am Samstag auf den DFB-Kanälen veröffentlicht wurde.
„Said El Mala ist bestimmt ein netter Kerl“
Außerdem betonte Klopp, dass er bislang noch gar nicht damit angefangen habe, mit den potenziellen Nationalspielern zu arbeiten. Zwar habe er sich bereits mit den U-Nationaltrainern getroffen sowie vereinzelt mit Bundesliga-Trainern gesprochen, noch nicht aber mit Spielern.
Auch für die Zukunft schloss Klopp aus, sich aktiv in Transferangelegenheiten einzumischen. „Sollte ich in der Zukunft mit einem Spieler mal länger zusammengearbeitet haben und er dann kommt, um mich zu fragen, dann würde ich ihm einen Ratschlag geben“, sagte er. „Aber der wäre nicht gefärbt dadurch, ob ich mal beim Verein gearbeitet habe oder nicht. Es geht immer nur um den Spieler.“ Für den konkreten Fall bedeute das: „Said El Mala ist bestimmt ein netter Kerl, aber wir haben natürlich nicht darüber gesprochen.“
Im BVB-Fokus steht weiter Konstantelias
Nach wochenlangem Poker zwischen dem BVB und dem 1. FC Köln hatten sich die Dortmunder am Freitag offiziell aus den Verhandlungen um eine Verpflichtung El Malas zurückgezogen. Stattdessen forcieren die Schwarz-Gelben nun andere Pläne. Im Fokus steht dabei weiterhin der Grieche Giannis Konstantelias von PAOK Saloniki.
