Aktuell stehen bei den Eisernen 30 Spieler unter Vertrag. Erst muss verkauft werden, um einen neuen Akteur verpflichten zu können.
Mittelfeldakteur wird gesucht
Jetzt, wo die Weltmeisterschaft beendet ist, dürfte das Treiben auf dem Transfermarkt langsam, aber sicher Fahrt aufnehmen. Bisher ist es in der Bundesliga, unter anderem bei Union Berlin, in puncto Kaderveränderungen relativ ruhig geblieben. Die ablösefreien Transfers von Marvin Friedrich und Zeno van den Bosch wurden genauso frühzeitig eingetütet wie die feste Verpflichtung von Leihgabe Stanley Nsoki für 1,5 Millionen Euro.
Zumindest konnten die Eisernen den aufgeblähten Kader (30 Spieler) bereits ein wenig ausdünnen. So haben einige Rotationsspieler wie Laszlo Benes (KAA Gent), Alex Kral (FC Kopenhagen), David Preu (VfB Stuttgart II) sowie Chris Bedia (Al-Nasr) den Verein verlassen. Zudem konnten die beiden Leistungsträger Danilho Doekhi (Lazio Rom) sowie Diogo Leite (Ziel noch unbekannt) nicht gehalten werden. Die Verträge der beiden Innenverteidiger sind ausgelaufen. Und so haben die Köpenicker bisher nicht allzu viel Geld für ihre Abgänge eingenommen.
Union sucht noch einen zentralen Mittelfeldspieler
Nach kicker-Informationen müssen erst noch weitere Akteure verkauft werden, um selbst auf dem Transfermarkt tätig werden zu können. Mögliche Streichkandidaten dabei sind Robert Skov, Tim Skarke sowie Marin Ljubicic. Keiner aus dem Trio konnte sich bis dato bei Union Berlin nachhaltig durchsetzen.
Bei Skov kommt die Problematik hinzu, dass der Däne sehr verletzungsanfällig ist und in der laufenden Vorbereitung angeschlagen noch kein Testspiel bestreiten konnte. Skarke dagegen steht voll im Saft, hat aber vermutlich – wie eigentlich in seiner gesamten Union-Zeit – nur geringe Aussichten auf viel Spielzeit. Der Angreifer wurde schon zwei Mal verliehen, diesmal dürfte dann nur ein Verkauf in Frage kommen.
Auch Ljubicic wurde bereits woanders geparkt. Der Stürmer war in der vergangenen Rückserie an Fortuna Düsseldorf verliehen, konnte sich dort aber nicht wirklich weiterentwickeln. Der 24-Jährige absolvierte zehn Partien und legte in den 632 Einsatzminuten nur einen Treffer auf. Sowieso haben die Berliner mit insgesamt sieben Angreifern ein Überangebot in der Offensive, weshalb es sehr wahrscheinlich scheint, dass mindestens noch ein Stürmer die Eisernen verlassen muss.
Wie der kicker zudem erfuhr, halten die Verantwortlichen um Sportchef Horst Heldt noch Ausschau nach einem zentralen Mittelfeldspieler sowie einem Offensivspieler. Soll heißen: Bis zum Pflichtspielauftakt am 23. August im Pokal bei Eintracht Braunschweig wird sich das Aufgebot noch ein wenig verändern.
