Er bleibt Bayers Pechvogel. Beim 4:0-Sieg in Posen musste Martin Terrier früh mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden. Trainer Carles Martinez schreibt den Angreifer fürs Spiel gegen Freiburg ab. Doch die Zwangspause könne deutlich länger ausfallen, wird doch befürchtet, dass auch eine Sehne betroffen ist.
Franzose fällt gegen Freiburg und womöglich viel länger aus
Nächster Rückschlag für Leverkusens Pechvogel Martin Terrier. Der Angreifer hat sich beim 4:0-Sieg in der Europa League bei Lech Posen eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen und wird Bayer 04 nach den Worten von Carles Martinez am Sonntag gegen Spitzenreiter SC Freiburg fehlen. Auch wenn der Spanier am Freitagvormittag bei der Pressekonferenz noch kein konkretes Ergebnis der MRT-Untersuchung vorliegen hatte, erklärte er: „Für Sonntag ist es meiner Meinung nach klar, dass er ausfällt.“
„Für Sonntag ist es meiner Meinung nach klar, dass er ausfällt.“ (Carles Martinez)
Und das wird nicht die einzige Partie sein, in der der 29-Jährige der Werkself nicht zur Verfügung stehen wird. So hat der flexibel einsetzbare Offensivakteur sicher eine Muskelverletzung erlitten, bei der aber noch eine entscheidende Frage offen ist: Nämlich ob es dabei eine Sehnenbeteiligung gibt oder nicht. Weshalb man bei Bayer nach den ersten weniger verlässlichen Untersuchungen am Donnerstagabend, die Anlass zur Sorge gaben, um den Franzosen bangt.
Die MRT-Untersuchung am Freitag soll jetzt Klarheit bringen: Ohne Sehnenbeteiligung dürfte Terrier mindestens zwei Wochen fehlen. Sind nicht nur Muskelfasern, sondern dazu auch noch Teile der Sehnenstruktur betroffen, würde die Pause deutlich länger ausfallen.
Ist auch die Sehne betroffen, droht eine wochenlange Pause
Für Terrier, der in seinen gut zwei Jahren in Leverkusen wiederholt vom Verletzungspech heimgesucht wurde, ist dies in jedem Fall ein Rückschlag. Hatte sich der idealerweise als Linksaußen eingesetzt Rechtsfüßer doch gerade nach einer problematischen Vorbereitung wieder nah an die erste Elf herangekämpft, in der er in Posen bei seinem zweiten Startelf-Einsatz in dieser Saison als Mittelstürmer aufgeboten worden war.
Doch diese Chance in der Anfangsformation war nach 18 Minuten bereits vorbei. Da musste Terrier verletzt vom Platz, nachdem er in der 14. Minute einen Steilpass von Lucas Vazquez mit einem langen Schritt am Torwart vorbei Richtung Tor gelenkt hatte. Nach der Szene, vor der Terrier im Abseits stand, hatte der Franzose etwas, aber nicht viel gespürt. Ein erster Eindruck, der trügen sollte. Jetzt wird Terrier, der am späten Donnerstagabend sichtlich geknickt in den Flieger nach Deutschland gestiegen war, ausfallen – und wenn die schlimmsten Befürchtungen sich bestätigen, dann sogar wochenlang.
