Said El Mala gehört zu den umworbensten deutschen Talenten. Nun zeigt nach kicker-Informationen ein weiterer Klub aus der Premier League deutliches Interesse am Angreifer des 1. FC Köln.
Millionen-Ablöse bahnt sich an
Ein konkretes Angebot, das betonte Thomas Kessler zuletzt immer wieder, liege für Said El Mala noch nicht auf seinem Tisch. Der Sport-Geschäftsführer des 1. FC Köln wird immer wieder auf seinen Shootingstar angesprochen. Mit zwölf Toren und fünf Vorlagen ist der 19-Jährige in seiner ersten Bundesliga-Saison immerhin gleich Top-Scorer des Aufsteigers geworden. Mit seinen Dribblings und Abschlüssen begeistert der gebürtige Krefelder längst nicht mehr nur deutsche Fans.
Bekannt ist bereits seit Monaten das Interesse mehrerer Klubs aus der Premier League. Unter anderem Brighton & Hove Albion, der FC Chelsea sowie Newcastle United bemühen sich um den Senkrechtstarter.
Nun steigt nach kicker-Informationen allerdings ein weiterer hochkarätiger Klub ins Werben um El Mala ein: Der FC Brentford aus dem Westen Londons gehört demnach zu den heißesten Interessenten – und wäre wohl auch bereit, eine stattliche Ablösesumme im mittleren, zweistelligen Millionenbereich zu zahlen.
Kölns Verhandlungsposition ist komfortabel
Ein konkretes Angebot liegt demnach noch nicht vor, doch das dürfte sich bald ändern. Brentford, das in der Premier League um den Einzug ins europäische Geschäft kämpft, soll eine Offerte von mehr als 40 Millionen Euro vorbereiten. Bislang hat der FC alle Vorstöße interessierter Klubs abgeblockt. Doch das dürfte sich schnell ändern, sollte ein Angebot in dieser Größenordnung vorliegen. Etwa in diesem Bereich setzen die Kölner die Schmerzgrenze an – kein Wunder angesichts der explosiven Leistungen ihres Linksaußen.
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In Brentford könnte El Mala auf die deutschen Kevin Schade (einst Freiburg) und Vitaly Janelt (ehemals unter anderem HSV, Leipzig und Bochum) treffen. Beschlossen ist allerdings bei Weitem noch nichts. Es ist gut möglich, dass sich der Poker um den im November erstmals für die deutsche A-Nationalelf nominierten Angreifer bis spät in den Sommer zieht. Ein Verkauf inklusive Rückleihe nach Köln ist bei den angestrebten Ablöse-Größenordnungen indes ein eher unwahrscheinliches Modell.
Die Position des 1. FC Köln ist dabei komfortabel: El Malas Vertrag am Geißbockheim läuft noch bis 2030 – und zwar ohne Ausstiegsklausel. Der Aufsteiger hält also alle Zügel in der Hand. Das dürfte aber nichts daran ändern, dass sehr bald die ersten konkreten Angebote auf Kesslers Schreibtisch liegen werden.
