Tim Lemperle hat – wie vom kicker angekündigt – seinen Vertrag bei der TSG Hoffenheim verlängert und reiht sich damit in eine lange Reihe ein.
Neuer Vertrag fix
Sein Vertrag lief zwar noch bis 2029, doch schon jetzt hat Tim Lemperle erneut bei der TSG Hoffenheim unterschrieben. Am Donnerstagvormittag vollzogen die Kraichgauer die Verlängerung, die der kicker bereits angekündigt hatte. Eine neue Vertragslaufzeit nannte der Klub nicht, nach kicker-Informationen band sich Lemperle bis 2031 – zu verbesserten Bezügen.
„Tim war vom ersten Tag an ein wichtiges Puzzleteil unserer sportlichen Entwicklung“, wird TSG-Geschäftsführer Andreas Schicker in der Vereinsmitteilung zitiert. „Seine Qualitäten im Abschluss, sein Tiefgang und seine Intensität im Besonderen im Spiel gegen den Ball passen perfekt zu unserer Spielphilosophie. Deshalb freuen wir uns, dass Tim mit dieser Verlängerung sehr frühzeitig sein Bekenntnis zur TSG abgegeben hat.“
Lemperle, ehemaliger deutscher U-21-Nationalspieler, war im vergangenen Sommer ablösefrei vom 1. FC Köln gekommen und hatte sich in der neuen Umgebung schnell durchgesetzt. In der Bundesliga sammelte er in 29 Einsätzen elf Scorerpunkte. Mit seinen acht Treffern war der 24 Jahre alte Flügelstürmer hinter Andrej Kramaric (14) und Fisnik Asllani (zehn) drittbester Hoffenheimer Torjäger.
„Wir bleiben hungrig“
„Ich fühle mich bei der TSG sehr wohl und spüre, dass wir als Team noch nicht am Ende unserer Entwicklung sind“, erklärt Lemperle und spürt: „Hier entsteht etwas. Ich freue mich sehr darauf, mit Hoffenheim international zu spielen. Das haben wir uns verdient, aber wir bleiben hungrig.“ Am 34. Spieltag hatte die TSG das Champions-League-Ticket verpasst, darf 2026/27 aber als Tabellenfünfter an der Europa League teilnehmen.
Lemperle ist nach Max Moerstedt, Vladimir Coufal, Ozan Kabak, Leon Avdullahu, Albian Hajdari und Kramaric bereits der siebte Hoffenheimer, der in diesem Frühjahr seinen Vertrag verlängert hat. „Das Wichtigste ist, dass der Weg weitergeführt wird und dass jetzt nicht im Sommer irgendwie alles auseinanderbricht“, hatte Schicker unlängst betont.
