Hoffenheims zuletzt nach Gladbach verliehener Stürmer Haris Tabakovic wird die TSG nun wohl endgültig verlassen. Mit Red Bull Salzburg ist sich die TSG schon einig, es steht eine Ablöse von fünf Millionen Euro im Raum.
Nächster TSG-Verkauf steht bevor
Die TSG Hoffenheim macht Kasse. Während die Kraichgauer an diesem Sonntag den lukrativen Touré-Transfer nach Newcastle bestätigten, bahnt sich gleich der nächste Abgang an. Demnach könnten nach den 50 Millionen Euro Ablöse für den Ivorer bald weitere fünf Millionen Euro für Haris Tabakovic folgen.
Für Tabakovic wäre es eine Rückkehr nach Österreich
Demnach steht der Stürmer vor einem Wechsel zu Red Bull Salzburg nach Österreich. Sky hatte zuerst über den anstehenden Transfer berichtet, das stimmt mit kicker-Recherchen überein. Demnach haben sich der deutsche und der österreichische Bundesligist bereits auf die Ablösemodalitäten geeinigt. Für fünf Millionen Euro soll der Stürmer die Seiten wechseln. Die finale Einigung zwischen Salzburg und Tabakovic aber steht noch aus.
Für den Mittelstürmer wäre es eine Rückkehr nach Österreich, wo der 32-Jährige zuvor schon zwei Jahre in Lustenau (2020 – 2022) und danach eine Saison bei Austria Wien spielte, ehe er für 500.000 Euro zu Hertha BSC Berlin gewechselt war. Von dort hatte ihn die TSG 2024 für gut drei Millionen Euro losgeeist. In der folgenden Krisensaison hatte Tabakovic immerhin mit 22 Einsätzen, drei Treffern und einem Assist zum knappen Klassenerhalt beigetragen.
In Gladbach als Vertreter von Kleindienst eingeschlagen
Doch im Zuge des Umbruchs im vergangenen Sommer hatte ihn Hoffenheim an den Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach verliehen, wo Tabakovic den verletzten Tim Kleindienst hervorragend vertrat und mit 13 Treffern in 32 Spielen seinen Marktwert erheblich steigerte und Interessenten anlockte. Dem Vernehmen nach sollen sich auch weitere Bundesligisten um Tabakovic bemühen. Auch eine Rückkehr nach Hoffenheim war nicht vollends ausgeschlossen worden, letztlich aber scheinen der Spieler wie der Verein die günstige Marktentwicklung für einen finalen Transfer nutzen zu wollen.
Für den Bosnier, der zuletzt mit seiner Landesauswahl auch bei der WM im Einsatz war, aber nur zu einem kurzen Auftritt beim Aus gegen Gastgeber USA im Sechzehntelfinale kam, könnte es womöglich der letzte große Vertrag werden, womöglich ziehen sich deshalb noch die Verhandlungen hin. Schließlich ist der Routinier ein Spätentwickler. Der im schweizerischen Grenchen geborene Hüne (1,96 m) war bei Young Boys Bern ausgebildet worden und hatte anfangs auch für Schweizer Auswahlteams gespielt, ehe er sich nach der U 21 für Bosnien und Herzegowina entschied.
Nach einer weiteren Station bei den Grasshoppers Zürich tingelte Tabakovic erst durch Ungarn (Debrecen/Diosgyör), arbeitete sich in Österreich aus der 2. in die 1. Liga, ehe er nach Deutschland zu Hertha wechselte. Nun könnte es ihn unter anderen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zurück in die Alpenrepublik ziehen.
