Herber Rückschlag in der Trainersuche: Werders Top-Kandidaten sagen ab

Auf der Suche nach einem Nachfolger für Horst Steffen müssen die Verantwortlichen des SV Werder Bremen weitere Runden drehen. Die beiden Top-Kandidaten Bo Svensson und Bo Henriksen werden nicht an die Weser kommen.

Kommt jetzt ein Feuerwehrmann?

Die Trainersuche bei Werder Bremen läuft nach wie vor auf Hochtouren, doch Clemens Fritz, Werders Geschäftsführer Fußball, muss gleich zwei herbe Rückschläge hinnehmen. Die beiden ehemaligen Mainz-Trainer Bo Svensson und Bo Henriksen wurden als mögliche Nachfolger des geschassten Horst Steffen gehandelt, keiner von beiden wird jedoch den Weg an die Weser finden. Die Gemengelage am Osterdeich bleibt diffus.

Zunächst sickerte durch, dass Henriksen kein Kandidat mehr auf die Steffen-Nachfolge ist. Die Verhandlungen mit Liga- und Abstiegskonkurrent Mainz, wo Henriksen noch einen Vertrag bis 2027 besitzt, gestalteten sich schwierig. Eine Einigkeit wäre höchst fraglich gewesen. Laut übereinstimmenden Medienberichten, die sich auch mit kicker-Informationen decken, hat nun auch noch Top-Kandidat Svensson abgesagt. Dies soll der 46-Jährige den Bremer Verantwortlichen nach Gesprächen am Montag mitgeteilt haben – wohl, weil er ein Engagement im Ausland bevorzugt.

Hecking im Fokus

Fritz muss somit Ausschau nach einer neuen Lösung halten, eine dauerhafte interne Besetzung schloss er derweil bereits aus. Da dem ehemaligen Werder-Profi mit Blick auf das Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr) in Freiburg jedoch die Zeit davonrennt, scheint durchaus möglich, dass die Assistenten von Ex-Trainer Steffen, Raphael Duarte und Christian Groß, im Breisgau auf der Bank sitzen werden.

Sollte Fritz keine langfristige Lösung auf die Schnelle präsentieren können, dürfte die Variante eines Feuerwehrmanns bis zum Sommer relevant werden – ein langfristiger Vertrag wie für Steffen (Kontrakt läuft bis 2028) wäre angesichts der knappen finanziellen Mittel ohnehin ein ziemliches Risiko. Der Name Dieter Hecking steht im Fokus, der erfahrene langjährige Bundesliga-Trainer stände bereit. Die Mission Klassenerhalt ist dem ehemaligen Sportvorstand des 1. FC Nürnberg vergangene Saison mit dem VfL Bochum aber nicht geglückt. Mitte September wurde der 61-Jährige nach einem verpatzten Zweitliga-Start beim VfL entlassen.

Heckings Schicksal teilt auch Daniel Thioune, eine weitere Alternative für Werder. Anfang Oktober stellte ihn Fortuna Düsseldorf frei, über Bundesliga-Erfahrung als Trainer verfügt der 51-Jährige noch nicht. Was bei Steffen aus Werder-Sicht schon schiefging. Fraglich also, ob Thioune in der aktuellen Situation der richtige Kandidat für den SVW wäre.

 

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