„Golden Boy“: Karl, El Mala und Jeltsch unter den Top 25 – der Favorit aber kommt aus Spanien

Der „Golden Boy“ 2026 wird wahrscheinlich nicht aus Deutschland kommen, und doch sind gleich drei DFB-Akteure vertreten unter den Top 25 bei der Wahl zum besten U-21-Spieler des Jahres. Dazu noch weitere bekannte Namen aus der Bundesliga.

Gewählt wird Europas bester U-21-Spieler

Die Liste der Sieger liest sich wie ein „Who’s who“ des Weltfußballs, seit 2003 veranstaltet die italienische Sport-Tageszeitung Tuttosport die Wahl zum „Golden Boy“, dem besten Nachwuchsspieler Europas. Vor 23 Jahren war Rafael van der Vaart der erste Gewinner, es folgten Spieler wie Lionel Messi (2005), Wayne Rooney (2004), Sergio Aguero (2007), Mario Götze (2011), Paul Pogba (2013), Kylian Mbappé (2017), Erling Haaland (2020), Jude Bellingham (2023), Lamine Yamal (2024) oder Desiré Doué (2025).

Lamine Yamal kann nicht noch einmal gewinnen

Und 2026? In Venedig wurden am Montag die Top 25 dieser Saison vorgestellt, Anfang Dezember wird in Turin der neue Sieger gekürt. Wichtig zu erwähnen: Ein Spieler kann diese begehrte U-21-Auszeichnung nur einmal gewinnen – damit scheidet Barcelonas Weltmeister Lamine Yamal aus. Der 19-Jährige hat schließlich schon vor zwei Jahren den Titel eingeheimst.

Sein Nachfolger könnte jedoch aus seinem Klub und seiner Nationalmannschaft kommen: Pau Cubarsi, ebenfalls 19, gesetzt in Barcas Innenverteidigung und ebenfalls amtierender Weltmeister aus Spanien, gilt in diesem Jahr als großer Favorit. Gefolgt von Spieler wie Ayyoub Bouaddi, dem 100-Millionen-Euro-Einkauf Manchester Citys, oder Warren Zaire-Emery von Paris Saint-Germain. Zu den Topspielern gehören auch zwei, die in der vergangenen Saison noch in der Bundesliga spielen: der Ex-Hamburger Luka Vuskovic (jetzt Brighton) und der Ex-Leipziger Yan Diomande (jetzt Real Madrid).

Drei DFB-Spieler und ein BVB-Duo

Doch auch ohne dieses gewechselte Duo ist die Bundesliga in den Top 25 noch gut vertreten, angeführt von drei Spielern, die auch in der Nationalmannschaft erste Spuren hinterlassen haben. Bayerns Lennart Karl ist dabei, Kölns Said El Mala, der gerade sein Länderspieldebüt gefeiert hat, und Stuttgarts Finn Jeltsch, der von Bundestrainer Jürgen Klopp erstmals nominiert wurde. Ein Trio, dem die Zukunft gehört. Das gilt auch für das ebenfalls vertreten Dortmunder Duo: der Grieche Konstantinos Karetsas ist ebenso mit dabei wie der Franzose Joane Gadou.

Eine Fachjury aus 50 Journalisten aus Europa entscheidet nun, wer der „Golden Boy“ in diesem Jahr wird, parallel dazu läuft im Internet die Fan-Wahl zum „Golden Boy Web“. 2023 räumte ein Spieler gleich beide Preise ab: der ehemalige Dortmunder Jude Bellingham (jetzt Real Madrid).

 

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