„Gehe davon aus, dass ich den Verein verlassen werde“: Diomande strebt Wechsel an

Vor dem Sechzehntelfinale gegen Norwegen hat sich Yan Diomande erstmals zu seiner nahen Zukunft geäußert. Diese sieht er – anders als RB, das auf einen Verbleib pocht – nicht in Leipzig.

RB schiebt Transfer einen Riegel vor

Mehrmals am Tag gibt es einen neuen Wasserstand bezüglich der Zukunft von Yan Diomande. Zunächst berichtete die französische Zeitung RMC Sport am Sonntag von einer Einigung zwischen dem Flügelspieler und Paris Saint-Germain. Lediglich mit Leipzig hätte sich der Champions-League-Sieger demnach noch einigen müssen. Doch einen möglichen Wechsel lehnte der Bundesligist prompt öffentlich ab. „Yan Diomande spielt nächstes Jahr für RB Leipzig. Und davon rücken wir auch nicht ab“, erklärte Leipzigs Sportchef Marcel Schäfer im Bild-Interview.

Gut elf Stunden nach der Veröffentlichung der Aussage sprach der 19-Jährige selbst über die Gerüchte. „Ich habe kein Instagram mehr, daher kann ich nichts sehen. Aber ich gehe natürlich davon aus, dass ich den Verein verlassen werde“, so der Außenspieler auf der Pressekonferenz vor dem Sechzehntelfinale gegen Norwegen am Dienstag (19 Uhr).

Leipzig winkt hoher Transfergewinn

Mehr ins Detail ging Diomande anschließend nicht mehr. Stattdessen bekräftigte er, dass sich der Berater um den Rest kümmern werde, während sein Fokus auf dem Großereignis liegt. „Für mich ist es im Moment am wichtigsten, mich auf die WM mit meiner Nationalmannschaft zu konzentrieren“, erläuterte der Außenspieler.

Diomande war vor einem Jahr für 20 Millionen Euro vom spanischen Zweitligisten Leganes zu RB gekommen – und hatte keine Anlaufschwierigkeiten. Der Ivorer sammelte in seiner Premierensaison 21 Scorerpunkte (zwölf Tore, neun Vorlagen), wodurch Top-Klubs auf ihn aufmerksam wurden. Beispielsweise soll Liverpool vor anderthalb Wochen ein Ablösepaket in Höhe von 100 Millionen Euro für den Youngster geboten haben. Dementsprechend winkt den Sachsen ein großer Gewinn, wenn sie ihre Meinung zu einem Transfer ändern sollten. Allerdings gebe es Schäfer zufolge keine Schmerzgrenze. Großen Verkaufsdruck dürften die Leipziger aufgrund des langen Vertrags – bis 2030 – zudem auch nicht verspüren.

 

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