Zweimal wurde Karl-Heinz Ripkens mit dem 1. FC Köln Deutscher Meister, nun ist der ehemalige Halbstürmer des Effzeh mit 88 Jahren verstorben.
Mit 88 verstorben
Der 1. FC Köln trauert um Karl-Heinz Ripkens, der am 8. Mai 2026 gestorben ist, wie der Verein nun mitteilte. Ripkens wurde 88 Jahre alt.
Seine Fußballkarriere begann Ripkens beim Kölner Stadtteilklub SSV Vogelsang, ehe er 1958 zum FC wechselte und dort sechs Jahre verbrachte. Der Offensivspieler wurde mit dem Traditionsklub zweimal Deutscher und viermal Westdeutscher Meister. Er war Teil des Teams, das 1962 den Titel erstmals nach Köln holte. 1963 wurde er mit dem Verein Vizemeister, 1964 dann in der neu gegründeten Bundesliga mit dem FC der erste Meister der neuen Spielklasse. Allerdings kam Ripkens nur einmal zum Einsatz.
Mit dem Engagement beim Effzeh „ging ein Traum in Erfüllung, denn jeder junge Fußballer wollte damals beim FC spielen“, erklärte Ripkens in einem Interview. Trainer Hennes Weisweiler verpasste dem Halbstürmer, der ab der Saison 1960/61 regelmäßig zum Einsatz kam, zudem den Spitznamen „de Gries“ („der Graue“). Der technisch versierte Rechtsfuß glänzte als Vorbereiter und war einer jener wertvollen Akteure, die jedes Team braucht: mannschaftsdienlich, nie aufgebend und mit jeder Menge kölschem Humor, wie die Kölner schreiben.
