Einen Tag nach dem Ende der Sommertransferperiode äußerte sich Uli Hoeneß deutlich zu den Veränderungen auf dem globalen Transfermarkt. Er fordert den deutschen Fußball auf, seinen eigenen Kurs beizubehalten. Eine Aufforderung an die deutschen Clubs. 503 Millionen Euro für Nick Woltemade, annähernd 150 Millionen Euro für Alexander Isak und rund 80 Millionen Euro für Benjamin Sesko – die Ablösesummen, die in diesem Sommer, insbesondere in den letzten Tagen des offenen Transferfensters, aufgebracht wurden, sind exorbitant. Besonders die Premier League hat in den letzten Wochen alle bisherigen Maßstäbe gesprengt und dabei auch einige Fragen aufgeworfen. Wo führt diese Entwicklung hin? Wie können deutsche Vereine, die sich dem sportlichen Wettkampf stellen, dabei konkurrieren? Fragen, die auch Uli Hoeneß beschäftigt. Der 73-Jährige wurde am Dienstagabend mit dem DFL-Ehrenpreis ausgezeichnet, der alle drei Jahre für herausragende Leistungen im deutschen Fußball vergeben wird. Er diskutierte auch die neuesten Trends auf dem Transfermarkt und sagte: „Durchschnittliche Spieler kosten jetzt 30, 40, 50 Millionen.“
