„Er hat damit gerechnet“: Schmidt überrascht mit Torwartwechsel

Wolfsburg und St. Pauli haben die Tür für den 1. FC Heidenheim noch einmal aufgemacht. Den zwingend notwendigen Dreier beim Spiel in Köln am Sonntag soll aber nicht Stammkeeper Diant Ramaj sichern. Frank Schmidt begründet den Torwartwechsel.

Feller ersetzt Ramaj

Mit einer personellen Überraschung wartete Trainer Frank Schmidt für das Spiel des 1. FC Heidenheim beim 1. FC Köln auf. Im Tor stand bei Anpfiff nicht Diant Ramaj, der bislang 31 der 32 Partien das Gehäuse des Bundesligisten hütete, sondern Frank Feller, der Ramaj lediglich am 24. Spieltag vertreten hatte, als der 24-Jährige erkrankt fehlte.

Nun also der Wechsel, und das vor dem so wichtigen Spiel in Köln. Eine Konsequenz der schwachen Leistung von Ramaj beim 3:3 in München (kicker-Note 4,5)? Auf einen speziellen Grund wollte sich Schmidt am Sky-Mikrofon nicht festlegen: „Da gibt es nicht diesen einen Grund“, unterstrich der erfahrene Coach.

„Wir labern nicht rum, sondern wir sagen immer so, wie es ist.“ (Frank Schmidt)

Vielmehr ging Schmidt darauf ein, dass Feller ja eigentlich „als potenzielle Nummer 1 in die Vorbereitung“ gegangen war. Dort hatte sich der 22-Jährige „verletzt, dann fällt er monatelang aus“, führte der 52-Jährige aus, um anschließend zu begründen, warum er „für die letzten zwei Spiele, idealerweise vier“, auf Feller setzt. Dem Schlussmann attestierte er im Training zuletzt „absolutes Toplevel“. Zudem habe Heidenheim mit Ramaj im Tor zuletzt nicht viele Auswärtsspiele gewonnen, „aber wir müssen heute gewinnen. Und wir belohnen ihn für die Leistung, die er gezeigt hat“, verwies Schmidt insbesondere auf Spiele auf internationaler Bühne in der letzten Saison, vor allem in Kopenhagen (kicker-Note 1,5).

Feller und das erhoffte Quäntchen Glück

„Und ein Quäntchen Glück, glaube ich, kann er uns auch zurückbringen“, hoffte Schmidt auf einen positiven Effekt. Ramaj habe seine Versetzung auf die Bank gut aufgenommen, meinte der FCH-Trainer. „Er hat damit gerechnet, weil wir sehr transparent sind in der Kommunikation. Wir labern nicht rum“, so Schmidt, „sondern wir sagen immer so, wie es ist. Auch wenn es scheiße ist, dann sagen wir es auch, dass es so ist.“

 

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