Eintracht-Fans mit deutlicher Botschaft an Riera – Vorstand verurteilt Pyrotechnik aufs Schärfste

Das internationale Geschäft hat Eintracht Frankfurt erstmals seit fünf Jahren verpasst. Neben einem Banner, das sich gegen den eigenen Trainer richtete, fielen die SGE-Fans auch durch viel Pyrotechnik auf. Vorstandsmitglied Philipp Reschke reagierte mit Entsetzen auf die Vorkommnisse.

Verletzte durch Pyrotechnik

Zwar hat die SGE einen Zwei-Tore-Rückstand gegen den VfB Stuttgart aufgeholt und noch 2:2 gespielt. Weil Freiburg parallel aber ohnehin mit 4:1 gegen Leipzig gewann, hätte selbst ein Frankfurter Sieg nicht mehr geholfen. Die Eintracht verpasste damit zum ersten Mal seit der Saison 2020/21 das internationale Geschäft, der siebte Platz hätte zu den Play-offs für die Conference League berechtigt.

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Sportvorstand Markus Krösche war nach dem Abpfiff ehrlich: „Wir waren dieses Jahr einfach nicht gut genug. Wir waren nicht konstant genug, hatten zu viele Leistungsschwankungen“, lautete das erste Fazit des 45-Jährigen am Sky-Mikrofon. „Für uns ist es erstmal ein Rückschlag, weil wir uns die Saison ganz anders vorgestellt haben.“ Krösche machte keinen Hehl daraus, dass das klare Ziel die Qualifikation für das internationale Geschäft war. Stattdessen steht nun der achte Platz zu Buche.

Krösche geht Trainerfrage aus dem Weg

Dass Trainer Albert Riera, der in den vergangenen Wochen in vielerlei Hinsicht für Irritationen gesorgt hatte, keine Zukunft in Frankfurt hat, wollte Krösche hingegen nicht bestätigen – dementierte das aber auch nicht. „Wir wollen heute erst einmal das Spiel sacken lassen und dann werden wir uns in den nächsten Tagen sicherlich Gedanken machen, wie wir in der Zukunft weitermachen.“

„Am Ende war es keine einfache Situation für ihn, aber heute ist nicht der richtige Zeitpunkt, um über Personalien zu sprechen“, kommentierte Krösche und wiederholte sich auf mehrmalige Nachfrage. Der Frankfurter Anhang hingegen hat offenbar eine klare Meinung zum Eintracht-Trainer und präsentierte in der Schlussphase ein vielsagendes Banner. „Nada de gracias, Alberto“, hieß es darauf in Rieras Muttersprache Spanisch, was so viel bedeutet wie: „Nichts zu danken, Alberto.“

Reschkes Klartext: „Wer Raketen schießt, hat den Verstand verloren“

Nicht aber nur wegen des Banners sind die SGE-Fans aufgefallen. Über die volle Distanz zündeten kleine Teile der Fanszene Raketen, Böller, Rauchtöpfe, Bengalos und Heuler. Unmittelbar vor dem Anpfiff passierte das sogar in solch einem Ausmaß, dass Schiedsrichter Tobias Welz die Partie sechs Minuten später beginnen ließ. Zudem wurde bekannt, dass zwei Menschen verletzt worden sind. Eine Person erlitt leichte Verletzungen und konnte das Stadion allein verlassen, die andere Person wird zum aktuellen Zeitpunkt noch im Krankenhaus betreut – so die Aussage von Philipp Reschke aus dem Eintracht-Vorstand.

„Diese Aktion ist ein Wahnsinn, nicht nachzuvollziehen und vollkommen inakzeptabel. Mit Böllern und vor allem Raketen nimmst du genau das in Kauf, was jetzt passiert ist. Wir versuchen aktuell, mit den Betroffenen in Kontakt zu treten“, lauteten Reschkes Worte auf der SGE-Website.

In der Mixed Zone legte das Vorstandsmitglied nach: „Was heute passiert ist, ist eine Inkaufnahme von Verletzungen und genau das hat sich realisiert. Wer in so einem Ausmaß Raketen in die Luft schießt, hat den Verstand verloren. Zwei Menschen haben dafür eine ganz, ganz bittere Quittung bezahlt und das kann so nicht funktionieren. Wir reden vom Herz der Kurve und dann werden die eigenen Leute dort in allergrößte Gefahr gebracht. Das ist irre. Das geht zu weit. Es muss spätestens jetzt jedem klar geworden sein, was hier passieren kann und was hier auf dem Spiel steht.“ Deutliche Worte des 53-Jährigen.

Reschke konnte sich nicht daran erinnern, dass Pyrotechnik bei der Eintracht schon einmal in diesem Ausmaß gezündet wurde. „Das hat eine neue Qualität. Das haben wir ein einziges Mal gehabt, ich glaube gegen Neapel. Da schien es koordinierter zu laufen, aber das heute war Chaos. Das kann nicht sein.“

Reschke kündigte Aufarbeitung an. Wie die genau aussehen wird, ist noch unklar.

 

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