Eichhorn heißer Kandidat beim BVB: Dortmunds Blick geht über den Tellerrand

Erste Klasse aus der 2. Bundesliga: Borussia Dortmund könnte zukünftig wieder häufiger im Unterhaus einkaufen. Ein Kandidat: Hertha-Youngster Kennet Eichhorn.

Hertha-Talent passt ins Profil

Alexander Meyer wusste, was auf ihn zukommt, als er im Sommer 2022 wechselte. Immerhin in 25 Pflichtspielen stand der Keeper in den vergangenen knapp vier Jahren auf dem Platz, fast schon mehr als er erwarten durfte. Die Rolle war klar: Der erfahrene Meyer ergänzt den Kader von Borussia Dortmund als Ersatz der unangefochtenen Nummer 1, Gregor Kobel.

Auch wenn der letzte Einsatz schon fast eineinhalb Jahre her ist – den Job erledigt der inzwischen 35 Jahre alte Ex-Regensburger souverän, ist in der Kabine anerkannt und vertritt den BVB regelmäßig öffentlich. Gleichzeitig hat Meyer eine kleine Sonderrolle im Kader: Er ist aktuell der einzige Profi, den Dortmund aus der 2. Bundesliga verpflichtet hat.

Das deutsche Unterhaus stand in der Vergangenheit selten im Fokus der schwarz-gelben Scouts und Sportdirektoren. Im aktuellen Aufgebot stehen beispielsweise drei Spieler, deren letzter Verein der VfB Stuttgart war, zwei, die vom FC Bayern kamen, in der Transfer-Historie ansonsten viele andere Bundesligisten und englische Klubs.

Mehrere Vorteile bei Transfers aus der 2. Liga

Das könnte sich demnächst ändern, der Hauptgrund dafür kommt auch aus der 2. Bundesliga. Ole Book ist nun seit einem Monat Sportdirektor beim BVB und arbeitet seitdem still und fleißig hinter den Kulissen. Aus seiner Zeit bei der SV Elversberg kennt der 40-Jährige die Spieler im Unterhaus bestens.

Die Vorteile: Ablösen liegen im Normalfall unter denen von Bundesliga-Spielern, die Integration ist leichter als bei Profis aus dem Ausland und die Spieler bringen den Hunger mit, der in Dortmund wieder ein wichtiges Kriterium sein soll. Zuletzt schlugen Zweitliga-Spieler wie Fisnik Asllani (Elversberg, jetzt Hoffenheim), Ibrahim Maza (Hertha BSC, jetzt Leverkusen), Finn Jeltsch (Nürnberg, jetzt Stuttgart) oder Nathaniel Brown (Nürnberg, jetzt Frankfurt) eine Klasse höher bei Top-Klubs voll ein.

Eichhorn passt ins BVB-Profil

Ein ganz heißer Kandidat beim BVB ist Kennet Eichhorn. Der 16-Jährige von Hertha BSC ist zugegebenermaßen kein Geheimtipp, sondern steht bei so ziemlich allen deutschen und europäischen Top-Klubs auf der viel zitierten Liste, zumal in diesem Sommer eine Ausstiegsklausel greift, die bei unterschiedlicher Staffelung je nach Verein für den BVB eine Ablöse im sehr niedrigen zweistelligen Millionenbereich bedeutet, rund zwölf Millionen Euro sollen es sein.

Ein weiterer Vorteil: Eichhorn ist ein spielstarker Zentraler zwischen der Sechs und Acht, dieses Profil wird gesucht. Branchenintern werden Dortmund keine schlechten Chancen gegeben, zumal der Blick des Spielers eher nicht ins Ausland gehen soll. Beim BVB ist es jetzt schon so gut wie sicher, dass die Champions League erreicht wird – anders als bei direkten Mitwerbern wie Bayer Leverkusen oder RB Leipzig. Zudem spricht für Dortmund, dass die Trainerposition für kommende Saison anders als bei Bayer geklärt ist, auch das soll für Eichhorn ein wichtiger Aspekt sein.

Der letzte Feldspieler, den die Schwarz-Gelben aus der 2. Liga holten, war übrigens Julian Weigl 2015 von 1860 München. Der wurde in Dortmund zum Nationalspieler.

 

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