Filippo Mane muss vorübergehend auf seine zweite Partie in der Bundesliga verzichten. Das DFB-Sportgericht hat den jungen Spieler des BVB nach seiner roten Karte in seinem ersten Spiel gesperrt, was zuvor bereits einigen anderen Dortmunder Spielern passiert ist. Gleichzeitig wachsen die Personalsorgen von Kovac. Die Situation in der Abwehr von Borussia Dortmund ist weiterhin angespannt. Nico Schlotterbeck und Niklas Süle werden aufgrund von Verletzungen bis Oktober ausfallen, während Emre Can mindestens bis nach der Länderspielpause nicht verfügbar ist. Nun hat sich jedoch auch Filippo Mane, der von den Personalengpässen hätte profitieren können, durch eine rote Karte im Spiel gegen den FC St. Pauli, das mit 0:3 endete, selbst ausgeknockt. Das DFB-Sportgericht sperrte den 22-Jährigen für eine Partie. Der italienische U-25-Nationalspieler verlor bei seinem Debüt in der Bundesliga sämtlich sechs Zweikämpfe und wurde in der 85. Minute ausgewechselt. Eine Minute nach dem VAR-Eingriff hatte er durch eine Notbremse einen Elfmeter verursacht und wurde vom Spielfeld verwiesen, während der BVB mit 3:1 führte. Am Sonntag wird er den Schwarz-Gelben gegen Union Berlin fehlen. Bei der Strafmaßnahme hatte er Glück, dass Danel Sinani den nötigen Elfmeter verwandelte. Mane erhielt die Note 5,5 vom Kicker und ist somit bereits der 26.
