Baumgartner: Der nächste Schritt zum Comeback

Vier Monate nach seiner im WM-Trainingslager der Österreicher erlittenen Sehnenverletzung nähert sich Christoph Baumgartner langsam seinem Comeback. Am Dienstag bestritt der Offensivspieler von RB Leipzig erstmals nach der Blessur kleinere Teile des Mannschaftstrainings.

Erste Gehversuche im Teamtraining

Gut vier Monate ist es her, seit Christoph Baumgartner jene Sehnenverletzung erlitten hatte, die ihn sein Traumziel Weltmeisterschaft kostete und die ihn bis jetzt zum Zuschauen zwingt. Beim Aufwärmen zum Testspiel der österreichischen Nationalmannschaft am 1. Juni in Wien gegen Tunesien (1:0) hatte sich der Offensivspieler von RB Leipzig die Blessur zugezogen, die in der Folge sogar eine Operation notwendig machte.

Seitdem arbeitet der 27-Jährige beharrlich daran, die Spielfähigkeit wiederzuerlangen, und in dieser Hinsicht ist Baumgartner am Dienstag einen Schritt weitergekommen. Im Reha-Plan einen normalen, aber für seine Gemütsverfassung wohl einen großen. Am Dienstag absolvierte der Topscorer der Leipziger aus der vergangenen Saison (17 Tore, 10 Assists in 37 Pflichtspielen) erstmals nach der Verletzung wieder kleine Teile des Mannschaftstrainings und kam dem Comeback somit wieder ein wenig näher.

Wann der österreichische Nationalspieler (58 Einsätze bislang) wieder komplett ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist allerdings noch offen. Ebenso, wann er dem Team des neuen Trainers Martin Demichelis wieder zur Verfügung stehen wird. Aber ein Ende von Baumgartners Leidenszeit ist zumindest in Sichtweite.

Auch Reitz und Gruda wieder auf dem Platz

Unterdessen kehrten am Dienstag auch Rocco Reitz und Brajan Gruda auf den Trainingsplatz zurück. Beide bestritten wie Baumgartner kleinere Teile des Mannschaftstrainings. Der von Borussia Mönchengladbach gekommene Reitz hatte sich Anfang September eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen. Gruda wiederum war beim Auswärtsspiel der Sachsen am 20. September bei Bayer Leverkusen (0:2) wegen einer Bauchmuskelzerrung nach 26 Minuten ausgewechselt worden – und hatte Bundestrainer Jürgen Klopp für die jüngsten Länderspiele des DFB-Teams gegen Serbien (2:0) und in Griechenland (0:0) absagen müssen.

 

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