Die Eisernen verstärken sich in der Offensive. Nach Aebischer kommt ein weiterer Schweizer in die Hauptstadt.
Imeri vor Wechsel nach Berlin
Zu Beginn der Vorbereitung wurde die Personalie bereits als möglicher Neuzugang diskutiert, der kicker hatte damals exklusiv berichtet. Nun steht die Verpflichtung von Kastriot Imeri von den Young Boys Bern kurz vor dem Vollzug. Es müssen nur noch letzte Details geklärt werden. Nach kicker-Informationen erhält er bei den Hauptstädtern einen Vertrag bis Juni 2029 und kostet rund 2,5 Millionen Euro Ablöse. Damit würde Trainer Mauro Lustrinelli endlich seinen Wunschspieler bekommen.
Der Schweizer hatte mit dem Offensivakteur bereits beim FC Thun erfolgreich zusammengearbeitet – der 26-Jährige steuerte sechs Tore und acht Vorlagen zum überraschenden Meistertitel bei. Außerdem debütierte Imeri unter der Regie Lustrinellis für die Schweizer U-21-Nationalmannschaft. Der Kontakt ist seitdem nie abgebrochen. Nun kommt es also zu der Wiedervereinigung. Der Medizincheck steht noch aus, soll am Montag stattfinden.
Imeri ist vielseitig einsetzbar
Am wohlsten fühlt sich Imeri auf dem linken Flügel, weil er von dort aus in die Mitte ziehen kann, um mit seinem starken rechten Fuß abzuschließen. Dabei stellen die Distanzschüsse eine große Stärke des Offensivspielers dar. Zudem gilt Imeri, der ebenso im Zentrum auflaufen kann, als technisch versierter Akteur, der im letzten Drittel für den einen oder anderen Überraschungsmoment sorgen kann. Rein vom Spielertypen her ist Imeri auf den ersten Blick jemand, der Union definitiv weiterhelfen kann, mehr Torchancen zu kreieren.
Auf Anhieb wird er aber Union Berlin nicht weiterhelfen können. Imeri, dessen Vertrag in Bern im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, fällt aufgrund von Oberschenkelproblemen noch aus. Vermutlich wird er erst in zwei Wochen wieder mitwirken können.
