Artur Theate war zuletzt bei Eintracht Frankfurt nicht mehr berücksichtigt worden. Die Konsequenz: Der belgische Verteidiger schließt sich zum zweiten Mal in seiner Karriere Serie-A-Klub FC Bologna an.
Leihe mit Kaufoption
Im DFB-Pokal (11:0 bei Oberligist SC St. Tönis) war Arthur Theate von Adi Hütter ausgebootet worden, der 26-Jährige hatte keinen Platz im Spieltags-Kader bekommen. Ein klares Zeichen an den Abwehrmann, dass der neue Coach angesichts der geplanten Kaderverschlankung keine Verwendung mehr für ihn hat.
Nun folgte die Konsequenz. Theate, der vor zwei Jahren von Stade Rennes an den Main gewechselt und bei den Hessen ursprünglich noch bis Sommer 2029 gebunden war, hat sich nach einem neuen Klub umgeschaut – und in Ex-Klub FC Bologna, wo er bereits in der Saison 2021/22 unter Vertrag gestanden hatte, ist dieser nun gefunden.
Gespräche des WM-Teilnehmers mit dem Serie-A-Klub haben zu einem Leihgeschäft inklusive Kaufoption geführt, nach 55 Bundesligaspielen für die SGE (ein Tor) hat sich dieses Kapitel für Theate damit – zumindest vorerst – geschlossen.
Sportdirektor Timmo Hardung sagte zur Personalie am Sonntag: „Wir bedanken uns bei Arthur für die vergangenen beiden Jahre und seinen Einsatz im Trikot von Eintracht Frankfurt. Er hat sich schnell zu einem wichtigen Bestandteil unserer Mannschaft entwickelt. Für seine Zukunft in Bologna wünschen wir ihm persönlich und sportlich alles Gute.“
Für den endgültigen Abgang des belgischen Nationalspielers, dessen Verpflichtung sich die Frankfurter einst über 13 Millionen Euro hatten kosten lassen, stehen kolportierte 15 Millionen Euro im Raum.
