Borussia Dortmund hat einen Sommer-Transfer unter Dach und Fach gebracht, für den der neue Sportdirektor Ole Book federführend verantwortlich ist: Verteidiger Joane Gadou (19) kommt von RB Salzburg – und könnte den BVB über 20 Millionen Euro kosten.
Verteidiger kommt aus Salzburg
Der BVB gestaltet aktiv seine Zukunft, in der Joane Gadou eine tragende Rolle einnehmen könnte. Der Vizemeister verpflichtete den 19-jährigen Innenverteidiger und stattete ihn mit einem Vertrag bis 30. Juni 2031 aus. Der Transfer ist dem neuen BVB-Sportdirektor Ole Book wohl über 20 Millionen Euro wert. In diesem Bereich soll sich die Sockelablöse bewegen, die die Westfalen zahlen, um Gadou aus seinem noch bis 2029 laufenden Vertrag herauszukaufen.
Lars Ricken, Borussia Dortmunds Geschäftsführer Sport, erklärt: „Wir kennen Joane schon sehr lange und haben ihn bereits während seiner Zeit bei Paris Saint-Germain beobachtet. Joane wird uns verstärken und direkt mit Beginn der neuen Saison eine wichtige Rolle bei uns einnehmen. Wir sind von seinen Qualitäten überzeugt und sehen in ihm enormes sportliches Entwicklungspotenzial.“
Gadou entstammt der Talentschmiede von Paris Saint-Germain, das ihn 2024 nach Salzburg ziehen ließ. In der österreichischen Bundesliga absolvierte er bereits über 40 Einsätze, zu denen auch vier in der Champions-League-Qualifikation sowie derer sieben in der Europa League kommen.
„Optimale Ergänzung für unsere Defensive“
Der französische U-19-Nationalspieler passt in das Profil von Transfers, für die Book stehen soll – jung, talentiert und mit der wirtschaftlichen Aussicht versehen, dem BVB bei erfolgreicher Weiterentwicklung hohe Ablösesummen zu generieren.
„Joane ist ein moderner und physisch starker Innenverteidiger. Er verfügt über einen guten Spielaufbau, ist extrem schnell und gleichzeitig auch noch entwicklungsfähig. Mit seinen Fähigkeiten ist Joane eine optimale Ergänzung für unsere Defensive“, betont BVB-Sportdirektor Ole Book.
In der Abwehrzentrale hatte die Borussia ohnehin Bedarf: Im Sommer beendet Niklas Süle schließlich seine Karriere, der von Cheftrainer Niko Kovac hochgeschätzte Aaron Anselmino wurde im Winter von Chelsea zu Racing Straßburg weitergereicht. Kapitän Emre Can wird wegen seines Ende Februar gegen die Bayern erlittenen Kreuzbandrisses vorerst keine Hilfe sein.
