Um noch internationaler zu werden und sich auf dem asiatischen Markt weiter zu positionieren, reist der FC Bayern in der Sommervorbereitung 2026 einmal mehr nach Südkorea und Hongkong. Für einen Profi wird das besonders.
Zum fünften Mal in Asien
Min-Jae Kim kehrt zusammen mit dem FC Bayern ein zweites Mal in seine Heimat Südkorea zurück. Am Freitagmorgen vermeldeten die Münchner, dass sie im Rahmen der Audi Summer Tour vom 1. bis 8. August abermals nach Asien fliegen. Zunächst geht es auf die südkoreanische Insel Jeju, dann nach Hongkong.
Auch zwei Testspiele sind für den Zeitraum schon ausgemacht: In Südkorea spielt die Mannschaft von Cheftrainer Vincent Kompany am 4. August gegen Jeju United, am 7. August folgt im Kai Tak Stadion in Hongkong das Duell gegen Aston Villa. Die neue Bundesliga-Saison soll am 28. August 2026 beginnen.
Asien „gleicht“ gegen die USA aus
„Es sagt viel aus, dass der FC Bayern seine bereits zehnte Audi Summer Tour vor Ort durchführen wird“, sagt Rouven Kasper, Vorstand für Marketing und Vertrieb: Internationalisierung sei „für den gesamten deutschen Fußball unabdingbar, um sich weiterzuentwickeln“.
Auch die neunte Reise dieser Art war vor zwei Jahren in Kims Heimat gegangen, garniert mit einem 2:1-Testspielsieg über Tottenham Hotspur. 2025 war wegen der Klub-WM keine solche Tour möglich. In Hongkong gastierte der Deutsche Meister schon einmal im Jahr 2007, gewann damals mit den Neuzugängen Franck Ribery und Luca Toni 2:1 gegen den FC Sao Paulo. Die Tore erzielten Miroslav Klose und Hamit Altintop.
Wie wichtig der asiatische Markt für die Bayern ist, zeigt die Tatsache, dass sie zum fünften Mal mit dieser Kampagne auf den Kontinent im Osten reisen. Bisher hatten zweimal China sowie je einmal Japans Hauptstadt Tokio im Verbund mit Singapur und eben zuletzt 2024 Seoul auf dem Plan gestanden. Damit „gleichen“ die asiatischen Ziele mit den USA aus, wo die Münchner ebenfalls in diesem Rahmen fünfmal zu Gast waren. „Wir sind in München zu Hause und haben gleichzeitig unsere Fans und Partner auf der ganzen Welt im Blick“, sagt Kasper dazu: „Rund eine Milliarde Menschen sympathisieren mit dem FC Bayern, gut die Hälfte davon ist aus Asien.“
