Wolfsburger Abstiegs-Alarm: Wechselt Sportdirektor Schwegler seine Position?

Der VfL Wolfsburg taumelt der 2. Liga entgegen, nach dem 2:3 gegen den FC Augsburg läuten die Alarmglocken lauter denn je. Manager und Trainer bleiben vorerst im Amt – eine Veränderung könnte es bei Sportdirektor Pirmin Schwegler geben.

Boss Christiansen darf vorerst weitermachen

Nach dem Schlusspfiff herrschte zunächst einmal großes Schweigen auf der VIP-Tribüne des VfL Wolfsburg. Das blanke Entsetzen über die 2:3-Heimpleite gegen den FC Augsburg, in den Schlussminuten wurde auf tölpelhafte Art und Weise der so wichtige Heimsieg aus den Händen gegeben.

Als der erste Ärger verflogen war, setzten sich die beiden Aufsichtsräte auf der Tribüne zusammen: Sebastian Rudolph, der Chef des Kontrollgremiums, und Diego Benaglio, Wolfsburger Meistertorwart und mittlerweile Mitglied des Aufsichtsratspräsidiums, diskutierten über die brenzlige Lage. Nach kicker-Informationen mit dem Entschluss, Geschäftsführer Peter Christiansen, der den Wolfsburger Absturz zu verantworten hat, vorerst im Amt zu belassen. Der Däne wird noch immer als Teil der Lösung und nicht als Teil des Problems gesehen. Eine Meinung, die bei weitem nicht alle im Klub teilen.

Der Aufsichtsrat stärkt Christiansen, Christiansen stärkt Bauer

Das Weiter mit Christiansen, der auf Bewährung arbeitet, über den Sommer hinaus aber eigentlich keine Zukunft haben dürfte, ist gleichbedeutend mit der Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Trainer Daniel Bauer. Christiansen stärkte dem ehemaligen Wolfsburger Nachwuchscoach nach der Pleite gegen Augsburg den Rücken. „Wir können das nicht alles auf Daniel schieben – das betrifft den ganzen Verein“, so der Däne.

Mögliche Trainerkandidaten: Hecking, Reis, Toppmöller

Gleichwohl wird sich der VfL seine Gedanken machen müssen, sollte es nicht schnell aufwärtsgehen. Mögliche Kandidaten, sollte Wolfsburg in dieser Saison ein weiteres Mal den Trainer wechseln müssen: Ex-Erfolgscoach Dieter Hecking, der in der vergangenen Saison beim VfL Bochum einen schnellen Impuls geben, den Abstieg aber dennoch nicht verhindern konnte. Thomas Reis, von 2016 bis 2019 Wolfsburger U-19-Coach und gerade nach einer überaus erfolgreichen Zeit beim türkischen Erstligisten Samsunsport entlassen. Oder Dino Toppmöller, den Sportdirektor Pirmin Schwegler bestens aus seiner Frankfurter Zeit kennt.

Doch was kann der VfL nun tun, um mit Bauer, der nach starkem Start in die Krise geschlittert ist, die Wende doch noch irgendwie hinzubekommen? Ein Gedankenspiel ist es, zumindest etwas mehr Erfahrung in die Coaching Zone zu bekommen. Saß Ex-Sportdirektor Sebastian Schindzielorz noch auf der Bank, so nimmt dessen Nachfolger Schwegler bislang auf der Tribüne Platz. Das könnte sich nun ändern, der Schweizer könnte nicht nur dem jungen Trainerteam um Bauer mit seiner Erfahrung von 262 Bundesliga- und 14 Länderspielen für die Eidgenossen eine Unterstützung sein. Gut möglich, dass der 38-Jährige schon am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) in Stuttgart seine Position wechselt und auf der Wolfsburger Bank Platz nimmt.

 

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