Wöber: Kann der 100-Prozent-Profi helfen?

Maximilian Wöber steht dem SV Werder Bremen nach langem Ausfall wieder voll zur Verfügung – in der aktuellen Lage nicht nur als sportlich wertvolle Option.

Werder wohl weiter mit Dreierkette

Es war bislang eher eine Randnotiz – was daran liegt, dass den SV Werder Bremen rund um den Jahreswechsel ganz andere (Negativ-)Themen bewegen: Die Causa Victor Boniface, eine vermeintlich zu kritische öffentliche Betrachtungsweise, eine generell tückische Gesamtkonstellation, sowie die Absage von Damion Downs, den es zum HSV zieht – obwohl sich Werder mächtig ins Zeug legte.

Dass Maximilian Wöber schon vor Weihnachten beim Auswärtsspiel in Augsburg erstmals wieder auf der Bremer Ersatzbank hatte Platz nehmen können, war indes eine der aktuell seltenen Werder-Nachrichten mit positivem Gehalt.

Zu Saisonbeginn hatte sich der von Leeds United ausgeliehene Sommer-Neuzugang beim Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal in Bielefeld eine Oberschenkelverletzung zugezogen, die ihn rund vier Monate außer Gefecht setzte. Jetzt ist der Österreicher also wieder zurück.

Steffen: „Er bringt eine Stimmung rein“

„Ich habe ihn nicht umsonst schon nach wenigen Trainingstagen mit nach Augsburg genommen“, sagte Cheftrainer Horst Steffen über die erstmalige Bundesliga-Kaderberufung des 27-Jährigen: „Weil er eine Ausstrahlung hat, 100 Prozent Profi ist und er neben seinen fußballerischen Qualitäten eine Stimmung und eine Energie mit reinbringt.“

Am Sonntag, beim 0:0 auf St. Pauli, stand Wöber nun auch eine Halbzeit lang auf dem Platz, verteidigte links in der Dreierkette – die, wie schon erstmals in dieser Saison in Augsburg, offenbar erst einmal das Mittel der taktischen Wahl für Steffen bleibt.

Defensiv wirkt es so, als würde sich die Formation bewähren: Mit Amos Pieper, dem ins Zentrum zurückkehrenden Marco Friedl und dem aufstrebenden Karim Coulibaly scheint ein Start-Trio gefunden. Dahinter ist Niklas Stark genauso eine weitere Option wie Wöber, sofern der 31-malige Nationalspieler alternativ nicht auch auf der linken Schiene infrage kommt.

Hilft „Persönlichkeit“ Wöber?

Dort gibt es mit Isaac Schmidt und dem ebenfalls zurückgekehrten Olivier Deman allerdings auch „gelernte“ Alternativen. Allerdings bringt Wöber etwas mit, das Werder zurzeit gut zu Gesicht stehen würde, als „Persönlichkeit, die auch mal etwas lauter wird auf dem Feld und trotzdem positiv bleibt“, so Steffen.

Denn dass sich Downs für den Aufsteiger aus Hamburg und gegen Bremen entschieden hat, soll auch mit den Vorzeichen bei beiden Klubs zusammengehangen haben: Die Stimmung beim HSV erscheint aktuell jedenfalls euphorischer als bei Werder, das mit Partien gegen Hoffenheim, Dortmund, Frankfurt und Leverkusen vor einem schweren Start ins neue Jahr stehen könnte.

 

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