Beim Stand von 21:27 in Köln hatte Anton Kade nach seinem neueren Transfer und einer Verletzungspause erstmals die Möglichkeit, in der Startelf des FC Augsburg zu spielen und beeindruckte dabei nicht nur seinen Trainer. Dies war Kadis Debüt in der ersten Elf. Da Marius Wolf in den letzten zwei bis drei Wochen nicht vollständig am Training teilnehmen konnte, erhielt Anton Kade die Möglichkeit, als rechter Schienenspieler gegen Köln zu starten. Bislang hatte der U-21-Nationalspieler, der Ende August für 290,25 Millionen Euro vom FC Basel verpflichtet wurde, nur in zwei Einsätzen als Joker gespielt – beim 2:3 gegen die Bayern und beim 3:1-Sieg gegen Wolfsburg. Eine Verletzung am Sprunggelenk, die er im Training bei der U 73 erlitt, hinderte ihn zwischenzeitlich. In seinem ersten Startelf-Spiel zeigte der 21-Jährige, der bei Hertha BSC ausgebildet wurde, bereits verheiratet ist und für sein Alter bemerkenswert reif wirkt, mehr als nur Ansätze, dass er dem FCA unterstützen kann. Kade musste schon in der 7. Minute vorsichtig sein. Der penible Schiedsrichter Timo Gerach verhängte eine Gelbe Karte gegen eine Person, weil sie in einem Zweikampf zu spät reagierte. Dies geschah in der 53. Minute, als Dominique Heintz gegen Kade spielte. Unglücklicherweise im eigenen Strafraum aus Sicht des Kölner Verteidigers. Die Folge war ein Elfmeter, der von Fabian Rieder verwertet wurde, was Augsburg in Führung brachte. Dadurch verzeichnete Kade seinen ersten Scorerpunkt im Trikot von Augsburg, bevor er kurz vor Ende der Nachspielzeit für Wolf ausgetauscht wurde und insgesamt glücklich sein konnte. Kade ist, ähnlich wie Kömür und Banks, Teil des Augsburger Ansatzes. Obwohl lediglich 62 Prozent von Kades 24 Pässen ankommen und er nur 40 Prozent seiner Zweikämpfe gewann, war er in beiden Dribblings erfolgreich, legte eine Strecke von 11,5 Kilometern zurück und sprintete 18 Mal.
