Union Berlin hat einen weiteren Schritt in Richtung Erweiterung ihres Stadions erfolgreich gemeistert. Der Senat von Berlin hat das Verkehrskonzept für den Ausbau auf 34.500 Plätze genehmigt. Langfristig ist geplant, dass noch mehr Zuschauer die Spiele verfolgen können, mit einer Kapazitätserweiterung auf 34.500 Plätze. Bereits Ende September wurde offensichtlich, dass Union Berlin bei den Ausbauplänen für das Stadion An der Alten Försterei realistischere Maßstäbe setzen muss als anfänglich vorgesehen. Wegen eines nicht realisierbaren Verkehrskonzepts sah sich der Bundesligist gezwungen, die geplante Stadionerweiterung von 40.500 auf 34.500 Plätze zu reduzieren. Der Berliner Senat hat nun seine Zustimmung für diesen Vorschlag gegeben. FC Union berichtete am Freitag, dass die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt den neuen Vorschlag des Vereins, bei dem die Stadionkapazität reduziert wurde, positiv aufgenommen und das erforderliche Verkehrskonzept genehmigt haben. Somit kann der nächste Schritt im Verfahren für den Bebauungsplan zur Erweiterung des Stadions eingeleitet werden. Am Freitag bestätigten alle Beteiligten, dass das langfristige und „gemeinsame Ziel“ der zukünftige Betrieb eines Stadions mit 40.500 Plätzen ist. Eine vorübergehende niedrigere Kapazität sei derzeit „schmerzhaft“ für Union.
