Stuttgarts Hendriks kommt um eine Nasen-OP herum

Nach seinem Zusammenprall mit Gladbachs Kota Takai trug Ramon Hendriks eine Nasenverletzung davon. Erste Untersuchungen ergaben, dass der Stuttgarter um eine Operation herumkommt.

Einsatz des Abwehrmanns gegen Bern nicht ausgeschlossen

Wieder einmal wurde und wird Ramon Hendriks seinem Ruf gerecht. Der Niederländer, den Trainer Sebastian Hoeneß bereits als „unermüdlichen Kämpfer“ und die Spielerkollegen als „Monster“ betitelt haben, zog sich beim 3:0-Erfolg des VfB Stuttgart bei Borussia Mönchengladbach eine Nasenverletzung zu, machte aber noch etwa 20 Minuten weiter, bevor er in der 73. Minute letztendlich ausgewechselt wurde. „Er hat stark geblutet“, so Fabian Wohlgemuth im ersten Moment. Um im zweiten zu erklären: „Aber es gibt je nach Diagnose auch Möglichkeiten, die Nase nachhaltig zu schützen. Auch innerhalb eines Spiels.“

Eine weitere Untersuchung wird abgewartet

Als hätte der Sportvorstand schon geahnt, dass der in jeden Zweikampf fliegende Abwehrspieler nicht so schnell die Segel streichen würde. Nach der ersten Diagnose kommt Hendriks um eine Operation herum. Eine weitere Untersuchung soll zeitnah klären, ob der Linksfüßer am Donnerstag in der die Gruppenphase abschließenden Europa-League-Partie gegen die Young Boys aus Bern mit Spezialmaske wieder auf dem Rasen mitmischen kann.

Der Verteidiger, der sich in dieser Saison mit absoluten Liga-Topwerten in der Startformation der Stuttgarter Pokalsieger festgespielt hat, genießt aktuell diesen Moment der persönlichen Wichtigkeit. „Ich fühle mich sehr sicher. Ich spiele sehr viel. Das ist für einen Spieler das Beste“, sagt der 24-Jährige, der sich selbst als „sehr ehrgeizig“ beschreibt. „Die Statistiken sind sehr gut. Aber das Wichtigste ist, dass wir als Mannschaft gut spielen. Und das ist der Fall.“ Die eigene, seine persönliche Leistung, profitiere schließlich ebenfalls davon, „wenn man in einem guten Team spielt“.

Cheftrainer Hoeneß hat Alternativen

Auch wenn sich Hendriks mit Maske diensttauglich melden würde, darf man annehmen, dass ihm Hoeneß zumindest gegen Bern eine Pause gönnt. Für die linke Außenbahn steht dem Cheftrainer Maximilian Mittelstädt zur Verfügung, in der Innenverteidigung sind Finn Jeltsch und der schon länger auf Einsatzzeit wartende Ameen Al-Dakhil bereit, um den 2024 verpflichteten U-17- und U-19-Nationalspieler der Niederlande zu vertreten.

 

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